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Trainer Senft nimmt Schiedsrichter in die Pflicht

Sport

KSC-Trainer Maximilian Senft hat vor dem Südwest-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstag (20.30 Uhr/RTL und Sky) mit Blick auf ruhende Bälle den Unparteiischen in die Pflicht genommen. „Beim Thema Standards heißt es, für uns gut vorbereitet zu sein, aber ich denke auch für die Schiedsrichter“, forderte Senft bei der Medienrunde des Karlsruher SC am Donnerstag. Der neue Chefcoach der Blau-Weißen führte dazu weiter aus: „Wer das Spiel gegen Wolfsburg gesehen hat, der hat gesehen, dass sehr viele Spieler bei den Defensivstandards von Kaiserslautern ganz schnell zu Boden gegangen sind, ohne wirklichen Kontakt.“ Das sei „sehr offensichtlich“ gewesen, betonte Senft. Man wolle körperlich agieren und gleichzeitig wisse man, wie man dies zu tun habe, fügte der Wiener hinzu. Das Zweitliga-Duell am Samstagabend wird Richard Hempel leiten, der in seiner Laufbahn bislang 38 Mal in Liga zwei und 33 Mal in der 3. Liga zum Einsatz kam. „Wir haben mit dem Schiedsrichter Hempel, so wurde mir gesagt, jemanden, der sich sehr akribisch vorbereitet“, meinte Senft über den für das Spiel eingeteilten Referee. Verstehen ließ sich das als indirekten Appell an Hempel und sein Team, ganz genau hinzuschauen. Dass der unter der Woche zum Team hinzugestoßene Sandro Tremoulet gegen Kaiserslautern bereits mitwirken wird, ist indes unwahrscheinlich. „Er hat einen gehörigen Trainingsrückstand und wird noch kein Thema für die Startelf sein, weil er aufholen muss“, erklärte Senft. Die Verpflichtung Tremoulets hatte der KSC am Dienstag publik gemacht, am selben Tag trainierte der madagassische Nationalspieler bereits erstmals mit der Mannschaft. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger, der zuletzt für den serbischen Erstligisten FK Radnik Surdulica gespielt hatte, ist der insgesamt zehnte externe Zugang der Badener. Senft fordert ähnliche Intensität wie gegen Bielefeld Für Senft ist es nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Bielefeld (2:1) das zweite Pflichtspiel als Cheftrainer der Karlsruher. Der 37-Jährige forderte für Samstag eine ähnlich intensive Spielweise wie gegen die Arminen. „Sie wollten den Sieg gegen Bielefeld so sehr, dass sie ans absolute Maximum ihrer Leistungsfähigkeit gegangen sind. Das erwarte ich mir von den Jungs auch gegen Kaiserslautern und bin mir sicher, dass das auch der Fall sein wird“, erklärte er. Auch die Lauterer hatten am Wochenende einen ansprechenden Start hingelegt. Beim 0:0 trotzten die Pfälzer dem großen Aufstiegsfavoriten VfL Wolfsburg auswärts einen Punkt ab und hatten dabei mehrfach das Führungstor auf dem Fuß.

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