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Transatlantisches Unterseekabel: Neues Unterseekabel zwischen Portugal und USA angeschlossen

Technologie

Der Digitalkonzern Alphabet, zu dem unter anderem Google gehört, hat den Anschluss eines neuen transatlantischen Unterseekabels bekannt gegeben. Die Datenverbindung erstreckt sich zwischen den Küsten von Myrtle Beach im Bundesstaat South Carolina in den USA und Sines in Südportugal. Der Konzern begründete dies mit der steigenden Nachfrage nach Cloud-Computing- und KI-Diensten.

Das »Nuvem«-Kabelsystem, benannt nach dem portugiesischen Wort für »Wolke«, ist etwa 7.000 Kilometer lang und besteht aus 16 Glasfaserpaaren mit einer Gesamtkapazität von rund 384 Terabit pro Sekunde.

Zwei Hochleistungsseekabel verbinden Portugal bereits mit anderen Kontinenten: das Google-eigene Equiano-Kabel, das über afrikanische Länder nach Südafrika führt, und das EllaLink, das von Sines aus nach Brasilien verläuft.

Portugal als strategischer Knotenpunkt

Der portugiesische Minister für Staatsreform und Innovation, Goncalo Matias, sagte, »Nuvem« sei Teil einer umfassenderen Strategie, Portugal zu einem Knotenpunkt für Rechenzentren, KI und Innovation zu machen und die digitale Resilienz und Souveränität Europas zu stärken. Lissabon sei zudem bestrebt, kostengünstige erneuerbare Energien aus Wasser-, Solar- und Windkraftquellen zu nutzen, wobei derzeit Kapazitäten von mehr als 2,6 Gigawatt im Aufbau sind.

An der Spitze dieser Entwicklung steht das Projekt Start Campus in Sines, ein Rechenzentrum, das 2025 in Betrieb genommen wurde. Das Datenzentrum wird eigenen Angaben zufolge vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben. Es soll künftig ausgebaut werden, unter anderem durch Investitionen von Microsoft.

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