DAX +1,36 % 25.959,48 Pkt 09:47:03 MDAX +0,60 % 32.408,58 Pkt 09:47:04 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.402,89 Pkt 09:47:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold +0,21 % 4.115,70 USD 09:52:01 Silber +1,14 % 58,45 USD 09:52:00 Brent -5,02 % 83,52 USD 09:52:02 WTI -6,04 % 79,56 USD 09:52:02 Bitcoin -1,53 % 62.528,63 USD 10:01:59 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 10:01:53 EUR/GBP +0,05 % 0,85640 GBP 10:02:04 EUR/CHF +0,33 % 0,93180 CHF 10:02:04 EUR/JPY -2,13 % 180,644 JPY 10:02:04

Transfer für viele Abgänge sorgen

Sport

Startseite Eintracht Eintracht Frankfurt holt Onyedika und will Theate und Co. abgeben Von: Ingo Durstewitz Uns auf Google folgen Eintracht Frankfurt kauft Wunschspieler Raphael Onyedika für zehn Millionen Euro aus Brügge, behält Elias Baum im Kader, will aber andere Profis abgeben. Frankfurt am Main – Irgendwann wurde es dem guten Jonathan Burkardt zu bunt. Der Eintracht-Stürmer, von der ganzen Welt nur Jonny gerufen, in Mannheim vom Stadionsprecher aber Tschonathan, was lustige Erinnerungen an die WM mit sich brachte (Sportkamerad Tah, Kollege Schlotterbeck und der Lachanfall), malträtierte also nicht nur den Kaugummi in seinem Mund, sondern auch den rechten Torpfosten des Gehäuses. Zwei sogenannte Kaiser ließ der 26-Jährige im Privatspiel beim Waldhof liegen, das fuchste ihn, weshalb der Stollen das Aluminium küsste. „Wir hätten mehr Tore erzielen können“, urteilte Trainer Adi Hütter nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg der Eintracht in Mannheim. „Darüber brauchen wir gar nicht zu reden.“ Eintracht tütet Onyedika-Deal nach Testspiel-Sieg in Mannheim ein Es klang wie eine simple Feststellung, nicht wie ein Vorwurf. An seinen Führungsspieler schon mal gar nicht, Hütter ist Burkardt-Fan. Umgekehrt gilt das ebenso. Im zweiten Abschnitt trug Jonny B. die Kapitänsbinde. Robin Koch war da aus Gründen der Schonung schon ausgewechselt. Wer im Ligabetrieb das Team anführen wird, ist offen. Absolut Eintracht – der Newsletter ⚽ Seien Sie näher an der Eintracht dran als je zuvor! Unser SGE-Newsletter versorgt Sie mit den wichtigsten News, liefert Ihnen Videos, Reportagen und exklusive Interviews direkt und ganz bequem in Ihr Postfach. Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der SGE-Community werden. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden! Sind Sie dabei? HIER geht‘s direkt zur Anmeldung! Und es war ja auch so, dass Jonny Burkardt vorher schon einmal eingenetzt hatte, locker aus drei Metern die Kugel über die Linie gedrückt, 1:0, der Siegtreffer. „Jonny gibt einen aus“, sangen die Fans in der Kurve prompt. War nicht schwer, das Tor, aber da muss halt ein Stürmer erst mal stehen. Burkardt steht häufig richtig, er ist ein Torjäger mit Näschen. Und sich für keinen Meter zu schade. Beachtlich sein Fleiß und sein Laufpensum. Der Junge ist fit, topfit. In dieser Verfassung ein wichtiges Puzzlestück. Vorbereitet wurde der Treffer wunderbar von Elias Baum, der seinem Gegenspieler geschmeidig davongelaufen war und maßgerecht nach innen passte. Auch Youngster Baum hat sich in der Vorbereitung ins Herz von Adi Hütter gespielt. Der Fußballlehrer stellte nach dem zuweilen zähen, aber insgesamt ordentlichen Auftritt in Mannheim klar, dass der 20-Jährige nicht verkauft wird, nicht nach Hamburg oder sogar nach Dortmund, worüber überraschenderweise zuletzt spekuliert worden war. „Er bleibt hier“, betonte Adi Hütter. „Du musst einem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs die Chance geben, wenn er die Qualität hat. Und er hat die Qualität. Das gilt zweifelsfrei auch für Raphael Onyedika, auf einem anderen Niveau sogar. Der 25-Jährige wird nach wochenlangem Poker ab sofort das Dress der Eintracht tragen, hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben und wird die Hessen gut zehn Millionen Euro kosten. Das ist im Preis-Leistungs-Verhältnis ein guter Deal und auch nur möglich, weil der Kontrakt des nigerianischen Nationalspielers in einem Jahr ausgelaufen wäre. Sein Marktwert liegt aktuell bei 23 Millionen Euro. Die Eintracht hat sich schon lange um ihn bemüht, gefühlt in jeder Wechselperiode. Jetzt hat die unendliche Geschichte ein Ende gefunden. Krösche schwärmt von Onyedika und hat noch viel Arbeit bei den Abgängen vor sich Onyedika bringt das Zeug mit, die ewige Baustelle im defensiven Mittelfeld zu schließen. Er ist ein hervorragender Fußballer, der viele Qualitätsmerkmale vereint: Dynamik, Antizipation, Technik und Willen. Zudem, nicht ganz unwichtig: Der „Sechser“ ist kaum verletzt, hat in den vergangenen Jahren mit die meisten Pflichtspieleinsätze aller Akteure seines Klubs zu verzeichnen gehabt, in Zahlen: 42, 52, 49, 49. Hinzu kommen 24 Champions-League-Partien und 26 Spiele für die Nationalmannschaft Nigerias. Ein gestandener, routinierter Akteur, mit erst 25. Kein Wunder, dass Sportvorstand Markus Krösche ausnahmslos lobende Worte findet. Die sind zwar zur Begrüßung Standard, aber hier sicher vollends zutreffend: „Er überzeugt uns nicht nur mit seiner Robustheit und seinem strategischen Spielverständnis, sondern vor allem durch seine außergewöhnliche Konstanz.“ Und weiter: „Er war durchgehend Stammspieler und feierte in Belgien zahlreiche Titelgewinne. Er verfügt über wertvolle internationale Erfahrung, besitzt großes Entwicklungspotenzial und ist ein wichtiger Baustein für die Struktur unseres Kaders.“ Seit Jahren fahndet die Eintracht nach einem Stützpfeiler in der Zentrale. Perspektivisch sollen Onyedika und Noel Aseko die Achse im Mittelfeld bilden. Aktuell ist das nicht drin. Der Bayern-Zugang hat noch kein einziges Teamtraining absolvieren können, laboriert seit Monaten an einer Kniereizung. Komische Geschichte. Aseko, zwölf Millionen Euro teuer, ist aber generell ein wichtiger Bestandteil für den Bundesligakader, der nach dem Willen von Adi Hütter zwischen 20 und 23 Mann umfassen soll. Die bisherige Größe mit 30 oder sogar darüber ist zu opulent, da ist ein zielführendes Training nicht möglich. Auch gruppendynamisch ist ein XXL-Kader nicht optimal.

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