Transfer-Hammer beim FC Bayern? Freund reagiert auf Gerüchte
Berichte aus England bringen den FC Bayern mit Manchester Uniteds Super-Talent JJ Gabriel in Verbindung. Was ist wirklich dran an den aufsehenerregenden Gerüchten?
"Ich spreche nicht über Spieler, die bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen. Wir kennen den Spieler, er ist ein außergewöhnliches Talent", kommentierte Sportdirektor Christoph Freund die Spekulationen am Donnerstag auf der Pressekonferenz des deutschen Rekordmeisters - und vermied damit zumindest ein Dementi.
Zuvor hatte das seriöse Portal "The Athletic" den FC Bayern als Interessenten im Gabriel-Poker genannt. Auch der FC Barcelona und Real Madrid sollen den erst 15 Jahre alten Angreifer demnach umgarnen.
Gabriel soll sich entschlossen haben, United den Rücken zu kehren und eine neue Herausforderung anzunehmen. Angeblich hat der Teenager um die Auflösung seines Vertrags bei den Red Devils gebeten. Möglicherweise wäre also keine Ablöse fällig.
Die Entwicklung rund um Gabriel überrascht durchaus: Vor der Saison soll er Uniteds Stadtrivale Manchester City noch abgesagt haben. Es war zu hören, man habe ihm am Old Trafford eine verlockende Zukunftsperspektive aufgezeigt.
"Viel passiert" im Nachwuchs des FC Bayern
Möglich, dass in diesem Zusammenhang doch weniger geliefert wurde, als Gabriel und seine Vertreter sich erhofft hatten. Zudem könnte Gabriel laut "The Athletic" aufgestoßen sein, dass United mit dem 18-jährigen Tynan Thompson im Sommer noch einen direkten Konkurrenten verpflichtet hat.
Mit dem 16-jährigen Isaac Konde vom FC Liverpool soll ein weiterer Linksaußen auf dem Sprung nach Manchester sein.
Der FC Bayern setzt vermehrt auf junge Spieler, auch aus dem Ausland. "Es ist viel passiert, wir haben einiges geändert auch personell", sagte Freund über die Entwicklung am Nachwuchscampus der Münchner. "Mein Gefühl ist sehr gut, es ist immer ein Prozess. Wenn man im Nachwuchs Dinge anstößt, dauert es immer etwas, bis man die Ergebnisse sieht."