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Transfer-Knall beim BVB? Gerüchte um Winter-Abgang von Nmecha

Sport

Nach einem holprigen Saisonstart feierte Felix Nmecha zuletzt bei Borussia Dortmunds 3:0-Sieg gegen den SC Paderborn einen fulminanten Befreiungsschlag. Muss der BVB jetzt einen Winter-Abgang seines Leistungsträgers befürchten?

Laut "Fussballdaten.de" beschäftigen sich sowohl sein Ex-Verein Manchester City als auch der FC Liverpool intensiv mit einer Verpflichtung Nmechas. Beide Premier-League-Giganten sollen demnach detaillierte Dossiers über den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler führen. Das Duo habe auch Scouts zum BVB-Duell mit Paderborn am vergangenen Wochenende entsendet.

Dabei schaffte es Nmecha zwar nicht in die Startelf von BVB-Trainer Niko Kovac, glänzte allerdings nach seiner Einwechslung in der 65. Minute umso mehr: Zwei sehenswerte Treffer erzielte Nmecha (80., 89.) und machte aus der bis dahin noch wackligen BVB-Führung einen deutlichen Sieg - eine Leistung, mit welcher er die Beobachter aus Manchester und Liverpool wenig überraschend begeistert haben soll.

Konkrete Verhandlungen gibt es dem Bericht nach in der Personalie zwar noch nicht. Es heißt aber, sowohl ManCity als auch die Reds könnten sich zeitnah mit Blick auf das Winter-Transferfenster beim BVB nach den Rahmenbedingungen eines möglichen Deals erkundigen.

Ist das die BVB-Schmerzgrenze bei Nmecha?

Nmechas Vertrag in Dortmund ist noch bis 2030 datiert. Einen Verkauf im Winter soll der BVB eigentlich ausschließen. Aber: Bei einer Offerte von 80 bis 90 Millionen Euro könnte der Tabellenzweite der Bundesliga dennoch schwach werden, heißt es.

Ungefähr in diesen Dimensionen soll auch Nmechas Ausstiegsklausel liegen, die in seinem BVB-Kontrakt verankert ist. Diese dürfte allerdings im Januar keine Gültigkeit besitzen.

Sein aktuelles Arbeitspapier hatte der gebürtige Hamburger erst im vergangenen März unterschrieben. Damals sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, Nmecha sei ein "ganz zentraler Baustein" der BVB-Kaderplanung.

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