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Transfermarkt: FC Bayern zahlt Alexander Nübel wohl Abfindung

Sport

07.07.2026 • 10:06 Uhr Die Münchner kassieren rund sieben Millionen Euro, zahlen aber angeblich eine hohe Abfindung. Sportvorstand Eberl muss bei Verkäufen weiter liefern. Nach nur vier Pflichtspiel-Einsätzen in sechs Jahren ist die Zeit für Nationaltorwart Alexander Nübel beim FC Bayern wohl endgültig abgelaufen: Der 29 Jahre alte Torhüter steht nach übereinstimmenden Medienberichten vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul in die türkische Süper Lig. Am Mittwoch soll der Medizincheck in Istanbul erfolgen. Die Münchner kassieren demnach bis zu sieben Millionen Euro Ablöse, durch Boni könnten weitere fünf Millionen hinzukommen. Allerdings soll Nübel von den Bayern eine millionenschwere Abfindung erhalten, heißt es. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker) Sein hoch dotierter Vertrag beim Rekordmeister, von rund elf Millionen Euro Jahresgehalt war immer die Rede gewesen, wäre noch bis 2029 gelaufen. Der Keeper solle vor dem Trainingsstart der Bayern am 20. Juli aber noch unbedingt verkauft werden. Die Hoffnungen in Nübel erfüllten sich nie 2020 war Nübel als designierter Nachfolger von Manuel Neuer von Schalke 04 nach München gewechselt. Doch die großen Hoffnungen erfüllten sich nie. Nübel war zunächst an die AS Monaco und die vergangenen drei Jahre an den VfB Stuttgart verliehen. Inzwischen gilt längst Jonas Urbig als Neuer-Kronprinz. Bayerns Sportvorstand Max Eberl muss nach den teuren Sommertransfers der WM-Stars Nathaniel Brown (55 Millionen) und Ismael Saibari (50 Millionen) allerdings noch weitere Einnahmen generieren. Eberl steht unter Beobachtung Neben Nübel wurden bereits Daniel Peretz (Southampton/8) und Jonah Kusi-Asare (Fulham/6) für zusammen rund 14 Millionen Euro verkauft. Zudem muss Eberl neue Klubs für die zuletzt verliehenen Bryan Zaragoza, Joao Palhinha und Sacha Boey finden. Eberl steht dem Vernehmen nach unter Beobachtung des mächtigen Münchner Aufsichtsrates. Im August will das Gremium um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge über die Zukunft des 52-Jährigen entscheiden. Der Vertrag von Eberl ist bis 2027 datiert, Hoeneß hatte zuletzt die Chancen einer Verlängerung auf „60:40“ bezeichnet.

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