Transfers? Das sind Werders Ziele fürs Zillertal
DeichStube News Tut sich personell etwas im Trainingslager? Welcher Name bei Werder keine Rolle spielt - und Werders Zillertal-Ziele Von: Daniel Cottäus Werder Bremen ist am Montag ins Trainingslager im österreichischen Zillertal gestartet. Das sind die (Transfer-)Ziele des Bundesligisten! Zell am Ziller – Werder Bremen und das Zillertal – diese Beziehung hat inzwischen seit 15 Jahren Bestand und ist nach wie vor enorm innig. Clemens Fritz griff am Montagnachmittag, kurz nach der Ankunft im Trainingslager, sogar zur höchstmöglichen Kategorie, um das Verhältnis zwischen Verein und der Region im österreichischen Bundesland Tirol zu beschreiben. Als er gefragt wurde, ob dieses inzwischen an Liebe grenze, entgegnete der 45-Jährige: „Ja, das kann man so sagen. Wir haben hier einfach optimale Bedingungen. Hotel, Trainingsplätze – das passt alles sehr gut für uns. Und wenn man sieht, was hier los ist, dann fahren glaube ich auch die Werder-Fans gerne ins Trainingslager. Je tiefer du ins Tal reinfährst, umso grüner wird es – und das liegt nicht nur an der schönen Natur hier.“ Vorbereitung in Österreich: Das sind Werder Bremens Ziele fürs Zillertal-Trainingslager Rund 250 Fans hatten der Mannschaft von Cheftrainer Daniel Thioune vor dem Posthotel einen zünftigen Empfang bereitet. Nach und nach kletterten die Profis des SV Werder Bremen aus dem Bus, den sie zweieinhalb Stunden zuvor am Münchner Flughafen betreten hatten. Nach dem Abflug um 9.20 Uhr am Morgen in Bremen endete die Reise um 14.30 Uhr in Zell am Ziller, wo der Werder-Tross wenig überraschend nicht nur Land und Leute genießen möchte. „Wir haben viel vor in der Woche und wollen konzentriert und intensiv arbeiten“, versicherte Clemens Fritz, dessen Mannschaft am Nachmittag um 17 Uhr das erste Training im Parkstadion von Zell am Ziller absolvierte. Bereits drei Tage zuvor waren Werder Bremens Greenkeeper angereist, um die beiden Rasenplätze der Anlage in bestmöglichen Zustand zu bringen. Wickelt Werder Bremen während des Zillertal-Trainingslagers weitere Transfers ab? 29 Spieler haben die Bremer mitgenommen, inklusive Staff ist der Tross sogar über 50 Köpfe groß. Ein Umstand, der dazu führte, dass Werder Bremen in Österreich nicht im grün-weiß designten Mannschaftsbus unterwegs ist, sondern quasi inkognito in einem handelsüblichen Reisebus, weil der mehr Plätze bietet. Möglich, aber nicht garantiert, dass sich bei der Besetzung dieser Plätze während der Woche in Zell am Ziller noch etwas ändert. Als Clemens Fritz auf mögliche Neuzugänge angesprochen wurde, sagte er: „Wir arbeiten intensiv am Kader und schauen, dass wir unsere Pläne umgesetzt bekommen. Es wird mit Sicherheit noch etwas passieren.“ Entscheidender Nachschub: „Aber ich kann keine Garantie dafür geben, dass es während des Trainingslagers passiert.“ Für mögliche Abgänge gelte das gleichermaßen. Klar ist: Daisuke Yokota wird nicht bei Werder landen. Der Japaner, der Hannover 96 verlassen möchte, wurde gerüchteweise mit Werder in Verbindung gebracht, ist bei den Bremern nach DeichStube-Informationen aber kein Kandidat. Zwei Testspiele in einer Woche: Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz verrät Zillertal-Ziele