Trauer um den großen Strauss: Albas Ex-Kapitän gestorben
Der deutsche Basketball trauert um Matthias Strauss (70). Der Ex-Kapitän von Alba und der Deutschen Nationalmannschaft starb am Sonntagabend nach kurzer schwerer Krankheit in Wannsee.
Strauss, geboren in Frankfurt, gewann Meisterschaft (1978) und Pokal (1979) mit dem MTV Gießen. 1981 wechselte er zum DTV Charlottenburg und spielte in Berlin bis 1994, zum Schluss für Alba. Insgesamt machte er 116 Länderspiele. Im Anschluss arbeitete „Matzi“ als Zahnarzt in Steglitz-Lichterfelde, kümmerte sich auch um die Zähne vieler Alba-Profis.
Die Bestürzung über seinen plötzlichen Tod ist riesig. Strauss füllte jeden Raum, den er betrat, war nicht nur in der Basketball-Szene sehr beliebt. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner.
Legendär seine Hilfsbereitschaft. Freund Burkhard Schröder, der zusammen mit Strauss später beim DBV Charlottenburg wirkte: „Du konntest ihn nachts wecken, er ist sofort da gewesen.“ So behandelte er die Zähne von Häftlingen auf den Philippinen für Ärzte ohne Grenzen.