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Traumstart für Eintracht Braunschweig! Kantersieg in Magdeburg

Sport

Stand: 08.08.2026 16:03 Uhr Besser hätte die neue Zweitliga-Saison für Eintracht Braunschweig gar nicht beginnen können: Die Niedersachsen feierten am Samstag beim 1. FC Magdeburg einen auch in der Höhe durchaus verdienten 6:1 (4:0)-Erfolg. von Florian Neuhauss Einen "frischen Start, einen Neustart" hatte Eintracht-Keeper Ron-Thorben Hoffmann angekündigt - und seine Teamkollegen hielten Wort. Der Erfolg im Nachbarschaftsduell machte Lust auf mehr. Die Mannschaft von Trainer Lars Kornetka spielte wie aus einem Guss - und feierte einen nahezu perfekten Saisoneinstand. Aaron Opoku (15.), Jan Urbich mit einem Doppelpack (21./26.) und Mehmet Aydin per Strafstoß (44.) hatten die Partie schon zur Pause entschieden. Zumal Magdeburgs Herbert Bockhorn nach einem groben Foul auch noch Rot gesehen hatte (32.). Mateusz Zukowski verkürzte zwar kurz nach der Pause (49.). Samuele di Benedetto traf aber umgehend zum 5:1 (50.) und Florian Flick (61.) köpfte zum Endstand ein. "Meine Teamkollegen haben mich gut bedient. Da waren riesige Lücken, die wir gut genutzt haben", sagte Neuzugang Urbich bescheiden, fügte dann aber doch noch lächelnd hinzu: "Das war heute mein Zweitliga-Debüt. Das kann man sich nicht schöner ausdenken." "Löwen" müssen erst warten, dann jubeln sie ... Das Spiel in Magdeburg hatte mit leichter Verspätung begonnen - im Tornetz waren mehrere Bänder gerissen. Erst als diese "Löcher" mit Kabelbinder geflickt waren, konnte es losgehen. Zunächst mit spielbestimmenden Hausherren. Aber Braunschweig stand hinten sicher und ließ nichts zu. Auf der anderen Seite lauerten die "Löwen" auf sich bietende Konterchancen. Und bei der ersten guten Möglichkeit, bissen sie zu. Max Marie trieb den Ball Richtung Tor und bereitete dann mit einem Genie-Streich die Führung vor. Der Mittelfeldmann spielte nicht den leichten Ball nach links auf den freien Neuzugang Yann Sturm, sondern den anspruchsvollen Steckpass auf Opoku. Der Rechtsaußen blieb aus spitzem Winkel vor dem Tor cool und traf zum 1:0 (15.). ... und das gleich dreimal Die Magdeburger warf das Gegentor völlig aus der Bahn. Vier Minuten später hatte Sturm schon den zweiten Treffer auf dem Fuß, schoss nach starkem Dribbling über die Latte. Das 2:0 der Niedersachsen war aber nur aufgeschoben. In der 21. Minute schickte Marie nach einer Balleroberung Urbich. Der Mittelstürmer lief aus der eigenen Hälfte kommend frei aufs Tor zu und traf vom Sechzehner flach ins Eck. Kurz danach ging es in die Trinkpause - bei nur 24 Grad Celsius. Die WM lässt grüßen... Der BTSV ließ sich aber nicht von seinem Weg abbringen. Praktisch mit der ersten Szene danach fiel Treffer Nummer drei. Und der Neuzugang von Borussia Mönchengladbach schnürte den Doppelpack: Diesmal kam der Pass von di Benedetto, das Ergebnis war dasselbe. Urbich gab Dominik Reimann im FCM-Tor das Nachsehen - 3:0 (26.). Magdeburg völlig von der Rolle Konnte es noch schlimmer kommen für Magdeburg? Ja! Nur sechs Minuten nach dem dritten Treffer ging Bockhorn im Mittelfeld ohne Rücksicht auf Verluste in den Zweikampf mit Fabio di Michele Sanchez. Der Magdeburger traf zwar zunächst den Ball, danach aber auch seinen Gegenspieler hart. Schiedsrichter Felix Prigan zeigte sofort Rot. Die Zuschauer hofften noch auf den Videobeweis - vergeblich. Ganz im Gegenteil, kurz vor der Pause gab es nach Eingriff des VAR einen Foulelfmeter für den BTSV. Sturm war doch arg am Trikot gezogen worden. Aydin trat an und traf platziert ins Eck - 4:0 (44.). Braunschweig macht das halbe Dutzend voll Hoffmann im Braunschweiger Tor hatte zwar das eine oder andere Mal eingreifen müssen. Das 1:4 von Zukowski nach einem Konter kam dennoch unerwartet (49.). Der alte Abstand war aber auch sehr schnell wieder hergestellt. Sturm spielte auf der anderen Seite nicht mal zwei Minuten später di Benedetto frei und der traf mit einem herrlichen Schuss zum 5:1 für die "Löwen". Das halbe Dutzend vollmachte Flick per Kopf nach einer Ecke (61.). Dann war der Torhunger aber auch gestillt.

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