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Trier: Tödliche Attacke auf Studenten - Infos zu Tatverdächtigem

Nation

Nach dem tödlichen Angriff auf einen 22-jährigen Studierenden unweit der Trierer Universität am Mittwochmorgen dauern die Ermittlungen an. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich um eine Messerattacke handelte. Noch ist allerdings unklar, ob sich der kurz nach der Tat festgenommene Tatverdächtige, ein 22-Jähriger, und das Opfer gekannt haben. „Wir sind noch mitten in der Arbeit und suchen auch noch das Motiv“, verlautete es aus Ermittlerkreisen. Unklar ist, ob sich der mutmaßliche Täter inzwischen zu den Hintergründen des Angriffs im Trierer Stadtteil Kürenz geäußert hat. Der junge Mann wird heute Mittag dem Haftrichter vorgeführt, nachdem er die vergangene Nacht wohl in Polizeigewahrsam verbracht hat. Der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen wollte auf Anfrage unserer Redaktion zunächst nicht sagen, um welchen Vorwurf es in dem beantragten Haftbefehl geht. Nähere Informationen gebe es am Donnerstagnachmittag, sagte Fritzen. Nach Volksfreund-Informationen soll sich der tatverdächtige Afghane seit rund zehn Jahren in Deutschland aufhalten. Zuletzt soll er in Trier gelebt haben. Bislang sei der junge Mann nicht negativ aufgefallen, heißt es. Er habe einen Schulabschluss, eine Ausbildung gemacht und einen Job. Die Trierer Universität gedachte am Donnerstagmittag des getöteten Studenten. Ein solches Ereignis erschüttere die Universitätsgemeinschaft zutiefst „und macht uns fassungslos, heißt es auf der Uni-Internetseite. An der Gedenkminute nahm auch Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe teil. Der OB sprach den Angehörigen sein Mitleid aus. „Es ist zutiefst erschütternd, dass ein junges Leben durch eine solche Gewalttat so plötzlich ausgelöscht wurde. Meine Gedanken sind bei der betroffenen Familie und den Freunden des jungen Mannes“, sagte Leibe. Der Oberbürgermeister bezeichnete die Gewalttat „am helllichten Tag auf offener Straße in einem Wohngebiet“ als „ein verstörendes Ereignis, das die Stadtgesellschaft bewegt“.

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