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Trierer Studentin erstochen: Details zum mutmaßlichen Täter

Nation

Die Ermittlungen im Fall der getöteten 29-jährigen Studentin in Trier laufen weiter. Am Donnerstag wurden zwei Tatverdächtige festgenommen, eine 25-Jährige und ein 35-Jähriger. Der Mann soll die Studentin erstochen haben. Nun gibt es neue Infos zu dem mutmaßlichen Täter. Der 35-jährige Mann, der wie die Frau am Donnerstag im Saarland festgenommen wurde, ist polizeibekannt. Wie der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, ist der Mann vor allem wegen Vermögens- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Er sei vorbestraft, sagte Fritzen. Um welche Delikte es sich konkret handelt, teilte der Chef-Ermittler nicht mit. Die 25-Jährige aus Trier sei bislang nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Beide seien in Deutschland geboren und deutsche Staatsbürger, bestätigte Fritzen. Ein Haftrichter am Amtsgericht Trier hatte nach der Festnahme einen Haftbefehl gegen beide erlassen wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes aus Habgier. Der 35-Jährige soll am 16. Juli die Studentin in ihrer Wohnung in Trier-Nord mit einem „Stichwerkzeug“ angegriffen und ihr damit mehrmals in den Oberkörper gestochen haben. Die 29-Jährige starb an den schweren Verletzungen. Der Mann soll die Wohnung im Anschluss mit der Bankkarte der Getöteten verlassen haben. Am folgenden Tag soll die 25-Jährige damit an einem Geldautomaten in der Trierer Innenstadt einen vierstelligen Geldbetrag vom Konto der Getöteten abgehoben haben. Ob die Ermittler dadurch den beiden Tatverdächtigen auf die Spur gekommen sind, sagte Fritzen nicht. Verschiedene Indizien hätten zu den beiden geführt. Die für den Fall gebildete Soko Nordallee habe verschiedene Hinweise und Spuren zusammengetragen, die den Verdacht erhärtet hätten.

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