DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,43 % 63.019,15 Pkt 01:31:00 Gold +0,17 % 3.905,70 USD 01:35:52 Silber +1,33 % 49,75 USD 01:35:56 Brent -5,00 % 111,76 USD 01:34:01 WTI -1,69 % 102,36 USD 01:35:57 Bitcoin -0,29 % 78.007,72 USD 01:45:59 EUR/USD -0,17 % 1,11640 USD 01:45:27 EUR/GBP -0,24 % 0,83380 GBP 01:46:01 EUR/CHF -0,04 % 0,92050 CHF 01:46:01 EUR/JPY -0,20 % 176,114 JPY 01:46:00

Trinkgeld per Karte: Verbraucherschützer fürchten Beeinflussung beim Trinkgeld per Karte

Nation

Verbraucherschützer und Gewerkschaften warnen vor einer unterschwelligen Beeinflussung beim Trinkgeld durch vorprogrammierte Kartenlesegeräte. Beim Bezahlen in der Gastronomie zeigen Lesegeräte häufig bereits an eine Vorauswahl an Trinkgeldvorschlägen an. Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, kritisierte dies. »Es muss auf den ersten Blick erkennbar sein, wie Gäste Trinkgeld ablehnen oder die Höhe selbst festlegen können.« Der Verband setze sich daher für ein Verbot »manipulativer Designtricks« auf europäischer Ebene ein, wie sie auch von Webseiten oder Apps bekannt seien.

»Manipulative Designtricks« lägen bei der Kartenzahlung vor, wenn die Option, kein Trinkgeld zu geben, versteckt oder schlechter sichtbar ist, sagte Pop. Felder mit voreingestellten Prozentvorschlägen auf den Displays seien teils größer oder farblich auffälliger dargestellt als andere Auswahlmöglichkeiten. Die Möglichkeit, kein Trinkgeld zu geben oder einen eigenen Betrag einzugeben, müsse so sichtbar und einfach nutzbar sein wie vorgegebene Trinkgeld-Optionen, sagte auch der Chef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Guido Zeitler.

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