DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

trotz 80 Millionen Euro Umsatz im Jahr

Wirtschaft

Startseite Wirtschaft Bekannte Online-Apotheke ist insolvent – trotz 80 Millionen Euro Umsatz im Jahr Von: Armin T. Linder Uns auf Google folgen Eine bekannte Online-Apotheke macht zwar großen Umsatz, ist aber dennoch in die Krise geraten – nun hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Bad Ler – Sanicare zählt zu den bekanntesten Online-Apotheken in Deutschland. Doch jetzt ist der Händler in Schieflage geraten: Am 15. Juli hat die Betreibergesellschaft BS-Apotheken OHG beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf vorläufige Eigenverwaltung gestellt, wie unter anderem die Pharmazeutische Zeitung berichtet. Diesem wurde mittlerweile stattgegeben. Heißt: Die Geschäftsführung bleibt im Amt und soll das Unternehmen selbst wieder auf Vordermann bringen. Unterstützt werden die Gesellschafter Christoph Bertram und Heinrich Meyer dabei von einer Unternehmensberatung in Düsseldorf. Die Kunden sollen von den Problemen gar nichts merken: Der Geschäftsbetrieb läuft unverändert weiter. Auch unter anderem NDR und Apotheke Ad Hoc berichten darüber. 80 Millionen Euro Umsatz im Jahr: Sanicare insolvent Sanicare hat seinen Sitz in Bad Laer in Niedersachsen, betreibt nicht nur den Versand, sondern auch mehrere stationäre Apotheken. Die Mitarbeiter-Zahl von 74 mag niedrig wirken, das gilt aber nicht für den Umsatz: 80 Millionen Euro betrug dieser im Jahr 2025. Im Markt ist die Online-Apotheke also etabliert. Die Chefs zeigen sich kämpferisch. „Wir sind überzeugt, die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, und blicken zuversichtlich nach vorn“, zitiert die Pharmazeutische Zeitung aus einer Mitteilung. Und laut NOZ skizzieren sie die weiteren Pläne wie folgt: „Ziel des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens ist eine Straffung der laufenden Kosten und eine nachhaltige positive Ertragsentwicklung.“ Die wirtschaftliche Schieflage der BS Apotheken OHG kommt nicht von ungefähr: Als Hauptgründe für den Antrag auf Eigenverwaltung nennt das Unternehmen rückläufige Umsätze bei gleichzeitig massiven Investitionen in die IT-Infrastruktur und Logistik. Für die Versand-Apotheke ist dies bereits die zweite existenzbedrohende Krise nach einer ersten Insolvenz im Jahr 2012. Apothekenbranche steht unter Druck

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