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Trotz "Herr der Ringe"-Erfolg: "Samweis Gamdschie"-Darsteller musste Haus verkaufen

Unterhaltung

Die "Der Herr der Ringe"-Trilogie zählt zu den erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Ihre Darsteller wurden aber mitnichten alle reich. So offenbart nun Sean Astin, der mit Samweis "Sam" Gamdschie den besten Freund des Hobbits Frodo mimte, seine vergleichsweise miese Bezahlung. Der aus der "Der Herr der Ringe"-Filmreihe bekannte Schauspieler Sean Astin hatte trotz des großen Erfolgs der Fantasy-Trilogie finanzielle Probleme. "Es gab eine Diskrepanz zwischen der Aufmerksamkeit, die ich bekam, und dem Geld, das wir hatten", sagte der 55-Jährige nun in einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung "The Guardian". Es sei nicht viel Geld gewesen. "Tatsächlich musste ich mein Haus verkaufen, weil ich für die Trilogie eine so geringe Summe ausgehandelt hatte." Heute gehe es ihm finanziell sehr gut, erklärte Astin weiter. Der US-Schauspieler spielte in der Trilogie den Hobbit Samweis "Sam" Gamdschie, der als bester Freund an der Seite der Hauptfigur Frodo steht. In der US-Radiosendung "Jim and Sam Show" hatte der Schauspieler bereits verraten, wie viel Geld er für jeden Film bekommen habe: 75.000 Dollar, umgerechnet knapp 66.000 Euro. Die zwischen 2001 und 2003 entstandene "Der Herr der Ringe"-Trilogie von Regisseur Peter Jackson gehört zu den erfolgreichsten Produktionen aller Zeiten. Die drei Filme spielten zusammen knapp drei Milliarden US-Dollar ein. Auch Bloom und Blanchett packten aus Sean Astin ist nicht der Erste, der über seine geringe Bezahlung bei den Erfolgsfilmen spricht. Legolas-Darsteller Orlando Bloom hatte 2019 in einem Interview berichtet, für alle drei "Der Herr der Ringe" Filme zusammen "nur" 175.000 US-Dollar (knapp 154.000 Euro) bekommen zu haben. Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett sprach 2024 ebenfalls bereits über ihr vergleichsweise niedriges Salär. In der Sendung "Watch What Happens Live" sagte sie: "Ich habe im Grunde kostenlos Sandwiches bekommen." Immerhin: Auch ihre Elfenohren habe sie behalten dürfen, sagte die Galadriel-Darstellerin.

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