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Trotz Lauf-Drama: Sam Laidlow gewinnt mit neuem Weltrekord

Sport

Der Franzose Sam Laidlow hat den Challenge Roth 2026 gewonnen. Laidlow schwamm, radelte, lief vom Beginn des Rennens an in einer Spitzengruppe mit. Auf der Marathon-Strecke setzte er sich dann vom Deutschen Rico Bogen ab und feierte den zweiten Roth-Sieg in Folge. Dabei stellte er in 7:21:04 Stunden einen neuen Weltrekord auf.

Roth-Debütant mit Radstrecken-Rekord

Roth-Debütant Bogen, lange Zeit Zweiter, kam als Dritter ins Ziel und durfte bei einem ersten Auftritt in Mittelfranken sogar einen Rekord mitnehmen. Mit einer Radzeit von 3:54:45 Stunden brach er den bisherigen Teil-Rekord von Magnus Ditlev aus dem Jahr 2023 um drei Minuten. Auch Vorjahressieger Laidlow war auf dem Rad schneller als im vergangenen Jahr unterwegs.

Laidlow-Drama sieben Kilometer vor dem Ziel

In der Laufstrecke war Bogen aber chancenlos, Laidlow phasenweise sogar auf Weltrekord-Kurs unterwegs. Sieben Kilometer vor dem Ziel sorgte Laidlow dann noch für ein kleines Drama. Bei einer Verpflegungsstation verlangsamte Laidlow und ging einige Meter nur - der Körper des Franzosen streikte. Doch er kam wieder ins Laufen, stabilisierte sich und feierte mit einem furiosen Finish einen neuen Weltrekord.

Weltrekordhalter entthront

Der Norweger Kristian Blummenfelt, Olympiasieger 2021, Welt- und Europameister, bisheriger Weltrekordhalter, kam bei seinem ersten Start in Roth auf den zweiten Platz mit 5:20 Minuten Rückstand und fing Bogen auf der Laufstrecke noch ab. Blummenfelt kam schon mit Rückstand aus dem Wasser und konnte auch auf dem Rad nur wenig aufholen.

Der vermeintlich stärkste Läufer im Feld konnte dann aber nach der Hälfte des Marathons den bis dahin drittplatzierten Jonas Schomburg abfangen, dann zog er rund sieben Kilometer vor dem Ziel noch an Rico Bogen vorbei. Laidlow an der Spitze war für ihn aber unerreichbar.

So schnell wie Bogen war noch nie ein Debütant

Blummenfelt hatte erst im April 2026 beim Ironman Texas mit 7:21:24 Stunden den bisherigen neuen Weltrekord aufgestellt. Zuvor hatte der Däne Magnus Ditlev die Weltbestmarke und auch den Streckenrekord in Roth gehalten mit 07:23:24 Stunden, aufgestellt bei seinem Sieg 2024.

Für einen weiteren Rekord sorgte der drittplatzierte Bogen: Er kam nach 7:27:53 Stunden ins Ziel - so schnell war noch nie ein Triathlet bei seinem Debüt auf der Langstrecke.

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