Trotz Mega-Transfer zu Real Madrid! RB Leipzig verliert Yan Diomande nicht ganz
Diomande bleibt somit trotz seines Abschieds aus Sachsen der Marke Red Bull eng verbunden. Das teilte der Bundesligist im Rahmen der Verpflichtung offiziell mit: "Auch nach seinem Weggang von RB Leipzig wird Yan Red Bull als Athlet verbunden bleiben." Nach Informationen der Bild besitzt die vereinbarte Partnerschaft, die direkt im Zuge der Ablöseverhandlungen ausgehandelt wurde, eine Laufzeit von drei Jahren. Damit verliert RB Leipzig zwar die sportliche Qualitäten des Angreifers auf dem Rasen, der Mutterkonzern sichert sich jedoch weiterhin die globalen Vermarktungsrechte an einem der gefragtesten Nachwuchsspieler Europas. Diomande reiht sich damit in eine Riege prominenter Sportler ein, zu der unter anderem Neymar, Nico Williams, Alphonso Davies, der ehemalige Leipziger Xavi Simons und der brasilianische Angreifer Endrick gehören. Getty Images Ist Yan Diomande der Rekordabgang von RB Leipzig? Am Donnerstag war bekannt geworden, dass der 19-jährige Ivorer bei Real Madrid einen Langzeitvertrag über sieben Jahre bis zum Sommer 2033 unterzeichnet. Zuvor war Diomande erst am Mittwoch nach einem auskurierten Infekt im Leipziger Trainingslager im österreichischen Saalfelden eingetroffen, um nur einen Tag später den Flug nach Spanien anzutreten und dort den Medizincheck erfolgreich zu absolvieren. Mit dem Wechsel spült das Offensivtalent enorme Geldsummen in die Kassen des sächsischen Bundesligisten. Die fixe Sockelablöse liegt bei 125 Millionen Euro. Durch spätere, leistungsbezogene Bonuszahlungen kann die Gesamtsumme angeblich auf bis zu 140 Millionen Euro ansteigen. Damit avanciert Diomande zum teuersten Abgang in der Vereinsgeschichte von RB Leipzig. Im historischen Vergleich der Bundesliga liegt die reine Sockelablöse gleichauf mit dem Transfer von Florian Wirtz, der 2025 für 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool gewechselt war. In der Geschichte des deutschen Oberhauses generierten lediglich die Verkäufe von Jude Bellingham (2023 für 127 Millionen Euro vom BVB zu Real Madrid) und Ousmane Dembele (2017 für 148 Millionen Euro vom BVB zum FC Barcelona) noch höhere Einnahmen.