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Trump: Feuerpause im Iran-Krieg ist vorbei | Nato-Gipfel in Ankara

Welt

Über 80 Ziele bombardiert Trump: Feuerpause im Iran-Krieg ist vorbei Von t-online, FIN Aktualisiert am 08.07.2026 - 11:04 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Auf dem Nato-Gipfel in Ankara sorgt Donald Trump für eine erneute Eskalation im Iran-Konflikt. Die Feuerpause mit Teheran erklärt er für beendet. US-Präsident Donald Trump hat die Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts mit dem Iran für hinfällig erklärt. Das sagte er am Rande des Nato-Gipfels in Ankara. In der Nacht zum Mittwoch hatten die USA bereits mehrere Stellungen des iranischen Regimes angegriffen. Die Führung in Teheran erwiderte das Feuer mit einer Reihe von Angriffen auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain. Die Vereinbarung sei "vorbei", sagt Trump vor dem Nato-Gipfel in Ankara. Er wolle nicht mit Teheran verhandeln und mit dem Iran nichts mehr zu tun haben. Das seien "kranke Leute", sagt Trump bei einem gemeinsamen Auftritt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Gleichzeitig räumte er jedoch ein, dass seine Unterhändler weiter mit dem Iran reden könnten, sofern diese das für wünschenswert hielten. Zuvor hatte Rutte Vertretern der Presse erklärt, dass die nächtlichen US-Angriffe auf den Iran "absolut notwendig" gewesen seien. "Wenn eine Waffenruhe besteht und der Iran diese im Grunde genommen verletzt, halte ich es für vollkommen entscheidend, dass die USA entschlossen reagieren", sagte Rutte im Vorfeld eines Gipfeltreffens der Nato-Staats- und Regierungschefs in Ankara. Der Iran hatte Berichten zufolge in der Straße von Hormus trotz einer eigentlich vereinbarten Waffenruhe Tanker angegriffen. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. 80 Ziele im Iran bombardiert Das US-Militär bombardierte nach eigenen Angaben mehr als 80 Ziele im Iran, unter anderem Luftabwehrsysteme, Schiffsabwehrraketen sowie mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden in oder nahe der Straße von Hormus. Iranische Medien berichteten in der Nacht von Explosionen in der Hafenstadt Sirik an der Meerenge sowie auf der Insel Gheschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Explosionen. Nach Angaben des regierungstreuen Senders Press TV wurden mehrere Menschen verletzt. US-Präsident Donald Trump habe den Plan für einen Schlag gegen den Iran während seiner Teilnahme am laufenden Nato-Gipfel in der Türkei genehmigt, berichtete der gut vernetzte Journalist Barak Ravid auf X unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Die erneute Eskalation erfolgte während der andauernden Trauerfeiern für das getötete Staatsoberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei. An diesem Mittwoch sind Zeremonien im Nachbarland Irak geplant, ehe Chamenei am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden soll. Eilmeldungen per Newsletter Die wichtigsten Nachrichten des Tages als Newsletter. Erfahren Sie sofort, was die Welt bewegt. Auch auf dem zweiten Schauplatz des Krieges im Libanon kam es laut Berichten zu erneuten Angriffen. Nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA griff die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Mittwoch mehrere Ziele in der Nähe der Stadt Bint Dschubail an. Diese gilt als Hochburg der Hisbollah. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

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