DAX +1,39 % 25.968,24 Pkt 15:11:43 MDAX +0,62 % 32.417,69 Pkt 15:11:43 Euro Stoxx 50 +0,78 % 6.407,44 Pkt 15:11:30 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,30 % 4.094,70 USD 15:16:41 Silber -1,45 % 56,95 USD 15:16:35 Brent -5,14 % 83,41 USD 15:16:40 WTI -6,52 % 79,15 USD 15:16:42 Bitcoin -1,12 % 62.768,01 USD 15:26:40 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 15:25:55 EUR/GBP +0,02 % 0,85620 GBP 15:26:34 EUR/CHF +0,43 % 0,93270 CHF 15:26:43 EUR/JPY -2,23 % 180,463 JPY 15:26:43

Trump flutet Truth Social mit KI-Bildern: Zugang zu Posts kostet jetzt bis zu 100.000 Dollar

Technologie

US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende auf seiner Plattform Truth Social rund 40 Beiträge veröffentlicht. Darunter waren viele KI-generierte Bilder. Sie zeigten Trump etwa als Elvis Presley, als Anführer von Truppen im Unabhängigkeitskrieg, mit Blick auf Grönland und sogar bei der Festnahme eines Außerirdischen. Gleichzeitig bietet Truth Social zahlenden Kunden künftig einen früheren Zugriff auf Trumps Beiträge an - für bis zu 100.000 US-Dollar pro Monat, also rund 92.000 Euro. KI-Bilder, Projekte und politische Botschaften Trump teilte demnach mehrere geschönte oder künstlich erzeugte Bilder von sich selbst, darunter eines mit der Zeile: „Gleicher Mann. Jetzt noch mehr Energie!“ Auch Entwürfe für seine Projekte in Washington, D.C. kamen vor, darunter ein geplanter Triumphbogen zum 250. Jahrestag der USA. Hinzu kommen Posts, die politische Botschaften transportieren sollen. Ein Bild zeigte Trump über Grönland, ein anderes stellte Venezuela als „51. Bundesstaat“ dar. Zwischen diesen Beiträgen griff Trump laut „Independent“ auch politische Gegner an. So habe er die republikanischen Senatoren John Cornyn und Thom Tillis kritisiert, weil sie seine Nominierung von Todd Blanche als Justizminister nicht bestätigen wollten. Außerdem habe er die Entscheidung der US-Staatsanwältin Jeanine Pirro angegriffen, Anklagen im Fall um Schäden am Reflecting Pool des Lincoln Memorials fallenzulassen. ANZEIGE ANZEIGE Kritik an neuem Bezahlmodell Parallel dazu sorgt ein neues Angebot von Truth Social für Kritik. Wie der britische „Guardian“ berichtet, bietet die Plattform zahlenden Kunden mit der neuen Schnittstelle Truth API einen früheren und direkten Zugriff auf Beiträge prominenter Konten an. Der Preis könne bei bis zu 100.000 US-Dollar pro Monat liegen, also umgerechnet rund 92.000 Euro. Trump ist nicht nur der wichtigste Nutzer der Plattform ist, sondern auch der größte Anteilseigner des Mutterkonzerns Trump Media and Technology Group. Kritiker sehen darin einen möglichen Interessenkonflikt. Die demokratischen Senatoren Adam Schiff und Elizabeth Warren schrieben laut Bericht, dies wirke wie ein „ungeheuerlicher Missbrauch des Präsidentenamtes zum persönlichen Vorteil“. Wegen dieses Modells fordern Demokraten nun eine Prüfung durch die US-Börsenaufsicht. Nach Angaben des „Guardian“ haben Schiff und Warren die US-Börsenaufsicht SEC aufgefordert zu prüfen, ob bei dem neuen Modell Gesetze verletzt werden. Hintergrund ist, dass Trump auf Truth Social immer wieder politische Entscheidungen ankündigt, die Finanzmärkte bewegen können, etwa zu Zöllen oder zum Iran-Krieg.

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