DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

Unwetterwarnung sorgt für Chaos vor Trump-Auftritt

Allgemein

Startseite Politik Evakuierung vor Trumps Auftritt: Unwetterwarnung sorgt für Chaos beim 250. Jubiläum Von: Franziska Schwarz, Christian Stör Uns auf Google folgen Am 4. Juli feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit. Die Mega-Party in der Hauptstadt sorgt für Kritik. Das Wetter spielt nicht mit. Washington, DC – Update, 7:01 Uhr: Die Staatschefs Russlands und der Ukraine haben Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben in persönlichen Telefonaten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA gratuliert und ihre guten Beziehungen zur US-Regierung hervorgehoben. „Wir hatten ein sehr gutes Telefongespräch“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj danach auf der Plattform X. Sein Land sei den USA zutiefst dankbar für deren Hilfe – von Abwehrraketen bis zur politischen Unterstützung – und wisse es sehr zu schätzen, „dass Amerika uns bei der Verteidigung unserer Unabhängigkeit beisteht“. Aus dem Kreml hieß es, Trump habe mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine konstruktive Zusammenarbeit beider Großmächte gesprochen. Seitens der US-Regierung gab es – anders als sonst üblich nach solchen Gesprächen – auch Stunden später noch immer keine Stellungnahme zu den beiden Telefonaten. Evakuierung vor Trumps Auftritt Update vom 5. Juli, 6:12 Uhr: Donald Trump hat seine Rede zum 250. Gründungstag der USA in Washington nach einer Unwetterwarnung erst mit deutlicher Verspätung gehalten. Zuvor musste die Festmeile zeitweise geräumt werden, Tausende suchten Schutz in umliegenden Gebäuden. Trump schrieb kurz nach dem Evakuierungsaufruf auf Truth Social, er werde sprechen, „egal wann“, berichtet die ARD. Nach rund zwei Stunden durften Besucher zurück; die Rede startete laut ARD gegen 23.15 Uhr Ortszeit – knapp zwei Stunden später als geplant. 250 Jahre USA: Trump macht Jubiläum zur MAGA-Kundgebung Donald Trump schwelgt mal wieder in Superlativen. Nichts weniger als die „spektakulärste aller Trump-Kundgebungen“ steht am 4. Juli auf dem Programm. Und gekrönt werden soll die Mega-MAGA-Party mit dem „größten Feuerwerk in der Geschichte“. Die 850.000 Böller sollen dabei von zehn Standorten gleichzeitig abgefeuert werden. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA steht ein „Salute to America“-Event auf der National Mall in Washington, D.C. Natürlich wird sich dabei wieder mal alles um Trump drehen. Militärkapellen spielen auf seinen Wunsch hin bekannte Hits, zudem sollen Kampfjets über die US-Hauptstadt donnern. Und er werde „eine Grundsatzrede halten, die ihr nicht verpassen wollt“, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social an die Fans seiner MAGA-Bewegung. 250 Jahre USA: Trump feiert sich selbst Der US-Präsident will auf einer Bühne auf der Nationalpromenade nahe dem Washington-Denkmal reden. Große Teile des Grünstreifens bis zum Kapitol sind für ein Volksfest schon seit Wochen mit Zäunen abgeriegelt. In der US-Hauptstadt gilt die höchste Sicherheitsstufe, Polizei und Nationalgarde sind im Einsatz. Trump lässt sich dabei auch vom Wetter nicht beirren. Dass eine nie gekannte Hitzeglocke über der Stadt liegt, stört ihn aber wenig. „Übrigens wird es am 4. Juli draußen ungefähr 107 Grad warm“, sagte Trump kurz vor dem Event. Dennoch werde er „eine richtig lange Rede halten – nur um zu zeigen, dass ich zu allem fähig bin“. Bis zu Trumps geplantem Redeantritt am Abend soll die Temperatur von etwa 107 Grad Fahrenheit (41,67 Grad Celsius) um etwa zehn Grad Celsius gefallen sein. Dennoch begünstigen die Bedingungen einen Sonnenstich und Hitzschlag. 250 Jahre USA: Viel Kritik an Trump Kritische Stimmen werfen Trump vor, das historische Jubiläum für eigene politische Zwecke zu instrumentalisieren. Der ursprünglich von beiden Parteien getragene offizielle Planungsausschuss America250, den der US-Kongress vor mehr als einem Jahrzehnt eingesetzt hatte, wurde faktisch verdrängt – zugunsten der Trump-nahen Initiative Freedom 250. Die oppositionellen Demokraten werfen Trump vor, die 250-Jahr-Feiern für ein parteipolitisches Spektakel vor den Midterms im November zu nutzen und die US-Geschichte in eine Hochglanzversion „umzuschreiben“. Trump wiederum unterstellt den „Dummokraten“ (auf Englisch: Dumocrats), wie er sie nur noch verächtlich nennt, sie würden die USA „hassen“ und seien „Verräter“. 250 Jahre USA: „Salute to America“ am 4. Juli Ort: National Mall in Washington, DC 13:00 Uhr Ortszeit: Beginn des Tagesprogramms mit Musik- und Kampfjetsshow 19:00 Uhr Ortszeit: Beginn des Abendprogramms mit einem Auftritt des Joint Armed Forces Orchestra 21:50 Uhr Ortszeit: Trump-Rede 22:30 Uhr oder 23:00 Uhr Ortszeit: Feuerwerk 250 Jahre USA: MAGA-Minister lobt Trump in höchsten Tönen Verkehrsminister Sean Duffy rühmte Trump beim Auftaktprogramm der „Great American State Fair“ auf der Mall laut Guardian öffentlich als „den größten Präsidenten, der je in diesem Land existiert hat, seit George Washington“ – und schoss dabei gegen „jene Linksidioten, die abgesagt haben“, nachdem mehrere Künstler ihre Teilnahme aus Protest gegen den parteiischen Charakter der Veranstaltungen zurückgezogen hatten. Das 16-tägige Volksfest auf der National Mall – mit Riesenrad, Militärjets und allen 56 Bundesstaaten und Territorien vertreten – wurde vom Magazin Washingtonian als „spärlich besucht und erschreckend langweilig“ beschrieben. Dem Riesenrad sollen am Eröffnungstag die Lichter ausgegangen sein. 250 Jahre USA: Jubiläum liefert unerwünschte Schlagzeilen Auch abseits der Programmpläne lieferte das Jubiläum unerwünschte Schlagzeilen: Die für 14,7 Millionen Dollar renovierte Spiegelteichanlage am Lincoln Memorial wurde kurz nach Fertigstellung von einem Algenboom heimgesucht, der das Wasser grell grün verfärbte, während der aufgetragene Farbanstrich zu blättern begann. Trump machte mysteriöse Vandalen für das Debakel verantwortlich und drohte ihnen mit Gefängnisstrafen. Die Aufträge waren ohne Ausschreibung an Unternehmen mit früheren Verbindungen zum Präsidenten vergeben worden. Bereits zu seinem 80. Geburtstag am 14. Juni hatte Trump die Gemüter gespalten, indem er blutige Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus veranstalten ließ – mit Sportlern, die ihn priesen und seine Gegner mit Hohn überzogen. Auch die Fußball-WM nutzt der Präsident für seine Maga-Bewegung, den Siegespokal will er am 19. Juli gemeinsam mit FIFA-Chef Gianni Infantino überreichen. (Quellen: CNN, Guardian, The Hill, USA Today, Washingtonian, Axios, AFP) (cs)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren