DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Trump preist Billig-Benzin an - doch hinter den Tankstellen steckt ein Rätsel

Wirtschaft

Startseite Politik Trump preist Billig-Benzin an – doch hinter den Tankstellen steckt ein Rätsel Von: Lukas Richter Uns auf Google folgen Trump wirbt für Billig-Tankstellen in den USA – doch Herkunft und Finanzierung bleiben unklar. Benzinpreise sind in den USA seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich gestiegen. Viele Verbraucher machen dafür auch US-Präsident Donald Trump mitverantwortlich. Nun wirbt Trump selbst für eine neue Kette besonders günstiger Tankstellen. Warum dort deutlich billiger getankt werden kann als fast überall sonst, ist allerdings unklar. Content-Partnerschaft Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de. Der Präsident lobte vergangene Woche auf seiner Plattform Truth Social das neue Netzwerk „Freedom Fuel“. Andere Tankstellenbetreiber sollten diesem Beispiel folgen, schrieb er. Die Kraftstoffpreise würden zwar sinken, „aber nicht so schnell, wie sie sollten“. Die neuen Tankstellen verkaufen Benzin laut CNN für 3,479 US-Dollar je Gallone – umgerechnet etwa 0,80 Euro pro Liter. Das liegt unter dem landesweiten Durchschnitt und sogar unter den üblichen Großhandelspreisen. Nach Angaben des US-Senders CNN umfasst das Netz bislang 25 Tankstellen. Die meisten liegen im Bundesstaat Pennsylvania, weitere in New Jersey. Ob tatsächlich alle Standorte bereits geöffnet sind, konnte der Sender nach eigenen Angaben nicht bestätigen. Eigentümer bleiben unbekannt Wer hinter Freedom Fuel steckt, ist weiterhin offen. CNN fand zwar Unterlagen zur Firmengründung im Bundesstaat Delaware vom 23. Juni. Ein Eigentümer wird darin jedoch nicht genannt. Auch die Internetseite des Unternehmens liefert außer den Standorten keine Informationen zu Besitzverhältnissen oder Finanzierung. Freedom Fuel reagierte laut CNN nicht auf Anfragen. Das Weiße Haus erklärte dem Sender, die Regierung habe weder Geld bereitgestellt noch sei sie an dem Unternehmen beteiligt. Ein Sprecher sagte, das Unternehmen verzichte lediglich auf einen Teil seiner Gewinnspanne, um Autofahrern in Pennsylvania und New Jersey günstigere Preise anzubieten. Wie lange diese Strategie aufrechterhalten werden kann, blieb zunächst unbeantwortet. Hinweise auf weitere Geldgeber oder andere Formen der Unterstützung gibt es nach Angaben des Weißen Hauses nicht. Hohe Spritpreise belasten Trump Die Eröffnung der Tankstellen fällt in eine Zeit hoher Spritpreise. Diese waren durch Turbulenzen auf den internationalen Ölmärkten gestiegen, verursacht vom Iran-Krieg und Unsicherheiten beim Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Der landesweite Durchschnittspreis lag laut dem US-Autoverband AAA am Donnerstag bei 3,85 US-Dollar je Gallone. Im Bundesstaat Pennsylvania wurden im Schnitt sogar 3,99 US-Dollar verlangt. Damit sind die Preise zwar wieder etwas gesunken, liegen aber weiterhin über dem Niveau vor Beginn des Konflikts. Vor diesem Hintergrund dürfte das von Trump beworbene Angebot für viele Autofahrer attraktiv sein. Es bleibt jedoch auf lediglich 25 Tankstellen in zwei Bundesstaaten beschränkt. Warum Freedom Fuel seine Preise deutlich unter dem Markt- und Großhandelsniveau anbieten kann, ist nach Angaben von CNN weiterhin nicht bekannt. Quellen: CNN, Freedom Fuel, Truth Social, White House, eigene Recherche.

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