DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,03 % 62.958,95 USD 13:57:44 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Trump prüft Bündnistreue der Nato-Partner mit brisantem Fragebogen

Welt

US-Regierung verschickt Fragebogen Trump fragt Bündnistreue der Nato-Partner ab Von t-online 15.08.2026 - 10:29 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Bis Jahresende will die US-Regierung ihre künftige Truppenstärke in Europa festlegen. Im Vorfeld unterzieht sie die Verbündeten jetzt einer brisanten Gesinnungsprüfung. Vor der Entscheidung über die künftige Truppenpräsenz in Europa lässt US-Präsident Donald Trump die Nato-Staaten gezielt auf ihre Haltung zu seiner Regierung überprüfen. Nach Angaben des US-Nachrichtenportals Bloomberg verschickte die US-Administration Fragebogen an die Nato-Staaten, um deren Bündnistreue zu testen. Im Zentrum stehe dabei die Haltung zu der von Pentagon-Chef Pete Hegseth ausgegebenen Devise von "starken, klaren, transparenten" US-Außenpolitik. Trumps Kriegsminister hatte im Frühsommer in einer Rede zur Bündnispolitik der USA erklärt: "Unser Fokus ist stark, klar und transparent – stark, klar, transparent. Klar in Bezug auf unsere Absichten, unsere Prioritäten und unsere Fähigkeit, die Ziele der Regierung zu verwirklichen." Die Trump-Regierung will bis Ende des Jahres über ihre Truppenpräsenz in Europa entscheiden. Zuvor war bekannt geworden, dass das US-Militär den Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland erwägt. So steht unter anderem der US-Truppenübungsplatz im fränkischen Grafenwöhr zur Disposition. Brisante Fragen nach Brüssel übermittelt Vor der brisanten Entscheidung über die künftige Stationierung will die US-Regierung von den Verbündeten nun unter anderem wissen: Unterstützung für Trumps Außenpolitik: Im Fragebogen wird gezielt nach der Loyalität zur Politik Donald Trumps ermittelt. Gefragt wird unter anderem, ob die Regierung des Nato-Staats Trumps Politik "öffentlich unterstützt"? Rüstungsgeschäfte mit den USA: Die Nato-Staaten haben sich verpflichtet, ihre Kern-Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent der jährlichen Wirtschaftskraft zu steigern. Trumps Regierung prüft nun, ob sich die Erhöhung der Militärausgaben auch in Rüstungsaufträge für US-Unternehmen niederschlägt. "Falls nicht, sind sie bereit, das zu tun?", wird in der Erhebung ermittelt. Beschränkung für US-Stützpunkte: Geprüft wird von der US-Regierung auch, ob rechtliche Restriktionen für US-Militärbasen in einem Nato-Staat bestehen. "Sind die Staaten bereit, diese Beschränkungen zu lockern?", heißt es in dem Fragebogen. Unterstützung am Golf: Abgefragt wird auch, die Bereitschaft Trumps Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Der US-Präsident war bereits auf dem Nato-Gipfel im Juli in Ankara mit Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez aneinandergeraten. Sánchez hatte Trump die Nutzung von Militärbasen in Spanien für den Krieg im Iran verweigert. Die Fragenliste zirkulierte laut Bloomberg zunächst in Washington und wurde dann den Nato-Staaten nach Brüssel überstellt, wo sich die Zentrale der Allianz befindet. Bereits Ende des Monats wollen die Nato-Verteidigungsminister dort über die künftige US-Präsenz in Europa beraten. Trump hatte schon in seiner ersten Amtszeit mehr Engagement der europäischen Nato-Staaten eingefordert. Zuletzt hatten Militärexperten beobachtet, dass die US-Armee wichtige Posten, die ihr in Europa zustehen, nicht mehr besetzt hatte. Beispiel ist etwa ein Verbindungsoffizier zur Ukraine am US-Stützpunkt im hessischen Wiesbaden. Auch aus Polen war ein hochrangiger US-Militär abgezogen worden. Von einer "verwirrenden Vielzahl von Entscheidungen ohne vorherige Abstimmung" spricht die US-Forschungseinrichtung Atlantic Council in einer Studie. Die Analyse weiter: "Washingtons unbeständiges Verhalten hat bei einigen der engsten Freunde Zweifel gesät." Verwendete Quellen bloomberg.com: US Presses Allies on Ideological Loyalty Ahead of Troop Cuts (Englisch, kostenpflichtig) atlanticcouncil.org: Washington’s latest force posture moves have Europeans feeling whiplash (Englisch) Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading...

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