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Trump schickt dritten Flugzeugträger

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Trump schickt dritten Flugzeugträger in den Iran – Teheran bereitet sich vor

Von: Daniel Dillmann

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Die USA verstärken ihre Truppen. Die Revolutionsgarden bereiten sich auf eine weitere Eskalation vor. Trump hält sich alle Optionen offen.

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu und die militärische Konzentration nimmt historische Dimensionen an. Das US-Militär hat verkündet, mit der USS Theodore Roosevelt einen weiteren Flugzeugträger in den Krieg mit dem Iran zu entsenden. Die Einheiten sollen laut Aussagen aus Washington der Abschreckung dienen.

Laut Informationen des Wall Street Journal sollen zudem weitere 9.000 bis 10.000 US-Soldaten auf dem Weg in die Region sein. Darunter sollen sich neben Matrosen auch Spezialeinheiten der Marine befinden. Begleitet wird der Flugzeugträger von weiteren Schiffen. Ein US-Beamter teilte der Nachrichtenagentur Al Jazeera mit, die Einheiten sollten bis spätestens Ende November ihr Ziel erreicht haben. Die frischen Truppen würden US-Präsident Donald Trump „ein breites Spektrum an Optionen“ bieten.

Iran-Krieg droht zu eskalieren: Wie reagiert das Mullah-Regime auf die US-Truppen?

Bislang ist nicht bekannt, wie das Mullah-Regime im Iran auf den amerikanischen Truppenaufmarsch an den eigenen Grenzen reagieren wird. Die Lage in Teheran ist nach Monaten der Auseinandersetzungen mit den USA und Israel angespannt. Trotz der massiven Luft- und Raketenangriffe auf Depots und Abschussrampen gelang es den iranischen Revolutionsgarden nach Einschätzung von Militärexperten aber, wesentliche Teile ihrer unterirdischen Raketenkapazitäten und mobilen Abschussvorrichtungen intakt zu halten.

Für die Hardliner in Teheran dürfte ein Einlenken weiter keine Option sein. Jedes Zeichen von Schwäche könnte den inneren Repressionsapparat destabilisieren. Experten warnen schon lange vor einer unberechenbaren Dynamik, die auch Analysen über die Gefahr innerer Zerfallsprozesse und ethnischer Spannungen im Iran zeigen.

USS Theodore-Roosevelt: Fakten zum US-Flugzeugträger

Da man den USA konventionell militärisch weit unterlegen ist, bereiten die Revolutionsgarden eine asymmetrische Antwort auf Trumps Truppenaufmarsch vor. Probates Mittel des Mullah-Regimes ist dabei die Blockade der Straße von Hormus. Die Revolutionsgarden haben bereits bewiesen, dass sie den Schiffsverkehr in der für den Welthandel so wichtigen Meerenge lahmlegen können, was den Ölpreise bereits in der Vergangenheit sprunghaft ansteigen ließ.

Ein weiteres Mittel sind die Angriffe auf US-Stützpunkte und Logistik-Knoten in der Region. Die Attacken auf Ziele in Kuwait, Bahrain, den Arabischen Emiraten und Katar haben dem US-Militär nicht nur empfindliche Verluste zugefügt, sondern auch die Beziehungen zu den verbündeten Gastgebern belastet. (Verwendete Quellen: Wall Street Journal, Al Jazeera, CNN) (dil)

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