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Trump schlägt nächste Umbenennung vor

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Ein Scherz oder doch ein ernst gemeinter Vorschlag? US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social eine Umbenennung der Straße von Hormus nach sich selbst ins Spiel gebracht. „Jetzt, da wir sie unter US-amerikanischer Kontrolle haben, sollten wir den Namen Hormus-Straße in TRUMP-STRASSE ändern???“, fragte er. „Genau wie Amerika selbst wäre sie dann ‚heißer‘ als je zuvor!“, fügte Trump hinzu.

Trump hat wiederholt die Umbenennung geografischer Orte angekündigt oder verfügt. Prominente Beispiele sind der Golf von Mexiko – seit 2025 der Golf von Amerika – und zuletzt der US-kanadische Grenzsee Lake Ontario – nunmehr „Lake America“. Mexiko und Kanada lehnen die Umbenennungen ab.

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Im Fall der Straße von Hormus blieb unklar, wie sich Trump eine Umbenennung der Meerenge vorstellt. Der Iran hat Hoheitsgewässer an ihrer Nordseite, der Oman an ihrer Südseite. An ihrer schmalsten Stelle misst die Straße nur etwa 39 Kilometer.

Da der Iran und der Oman jeweils eine Zwölf-Seemeilen-Zone (etwa 22,2 Kilometer) beanspruchen, überschneiden sich die Hoheitsgewässer beider Anrainer. Internationale Gewässer existieren in diesem Bereich nicht. Dennoch konnten Handelsschiffe die Meerenge vor Beginn des Kriegs ungehindert passieren. Die Straße von Hormus ist für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger zentral.

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Straße als US‑Territorium – Umsetzung unklar

Bereits zuvor hatte der US-Präsident halb im Scherz von der „Straße von Trump“ gesprochen. Vergangenen Monat gab er zudem an, die Meerenge nach dem Ende des Iran-Kriegs zu US-Territorium erklären zu wollen. Nähere Angaben zur Umsetzung machte er auch damals nicht.

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Nach Beginn des Kriegs begann der Iran damit, die Straße von Hormus durch Drohungen und Angriffe auf Schiffe weitestgehend zu blockieren. Inzwischen hat sich das zum zentralen Streitpunkt zwischen Washington und Teheran im Iran-Krieg entwickelt.

Nach heftigen gegenseitigen Angriffen drohte Trump dem Iran mit weiteren Attacken. „Wir haben letzte Nacht weit mehr als nur ihren Radar in die Luft gejagt“, sagte Trump am Mittwoch im Weißen Haus. „Es war ein sehr heftiger Angriff letzte Nacht, und wir sind bereit, jederzeit einen weiteren zu starten.“

Die militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran war am Sonntag wieder aufgeflammt. Am Dienstag wurden bei US-Angriffen auf Ziele im Iran mindestens 19 Menschen getötet.

Ungeachtet bestehender iranischer Einschränkungen für die Handelsschifffahrt in der Meerenge behauptet die US-Regierung immer wieder, dass sich die Straße von Hormus unter US-Kontrolle befände.

dpa/sebe

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