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Trump sitzt beim WM-Finale hinter Glas - und tätschelt den Pokal

Allgemein

Donald Trump zeigt sich erstmals bei dieser Fußball-WM im Stadion, ist aber einige Stunden vor der Pokalübergabe kaum zu erkennen.

US-Präsident Donald Trump ist rechtzeitig zum WM-Finale im Stadion von East Rutherford nahe New York angekommen, war bei den ersten beiden Einblendungen aber kaum zu erkennen. Trump stand auf seinem Platz neben FIFA-Boss Gianni Infantino, befand sich dabei aber hinter Glas, dessen Spiegelung aus der TV-Kameraperspektive den klaren Blick auf den Präsidenten verhinderte.

In der Anfangsphase zeigten die TV-Bilder, wie Brasiliens früherer Weltmeister Ronaldo Trump den Goldpokal brachte. Der tätschelte die Trophäe, die er nach dem Spiel dem Kapitän des Siegers überreichen sollte.

Für den US-Präsidenten war es der erste Stadionbesuch bei dieser WM. Keines der 103 vorherigen Spiele hatte Trump besucht. Buhrufe oder Pfiffe gab es bei den ersten beiden Einblendungen nicht, erst während der Nationalhymne wurde vereinzelt gepfiffen, zudem waren auch "USA"-Rufe vernehmbar.

Trump will WM direkt wieder in den USA haben

Vor dem Finale hatte Trump beim TV-Sender Fox angekündigt, das Turnier "sofort" wieder in die USA holen zu wollen. "Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni", sagte der Präsident in Richtung von Weltverbandschef Infantino. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt.

Ebenfalls Tage vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien hatte der Präsident im Trump Tower in New York seine Sicht auf die Fußball-WM verbreitet. "Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben", sagte Trump. "Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten", sagte er: "Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor."

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"Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte Infantino zu diesem Anlass und wandte sich an Trump, der zwar "keine Komplimente" brauche, "aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen". (dpa/SID/bearbeitet von abo)

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