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Trump spottet erneut über Meloni

Welt

Startseite Politik Trump verspottet Meloni mit Schmacht-Foto – Italien fassungslos: „Widerlicher Billig-Bully“ Von: Richard Strobl Uns auf Google folgen Wieder spottet Donald Trump über Giorgia Meloni. Der nächste Tiefschlag kommt via Social Media. Aus Italien setzt es einen harten Konter. Washington – Nur noch ein Tag bis zum jährlichen NATO-Gipfel. Dieser findet in Ankara statt und ist angesichts der weltpolitischen Lage an Wichtigkeit kaum zu unterschätzen. Und nur drei Worte schrieb Donald Trump auf Truth Social – und löst damit so kurz vor dem wichtigen Treffen den nächsten Skandal aus. Denn mit seinem Posting verspottet Donald Trump einmal mehr Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni. Er postet ein Foto, auf dem Meloni scheinbar schmachtend auf den US-Präsidenten blickt. Ob das Bild von einem früheren Treffen stammt und einfach aus dem Zusammenhang gerissen oder komplett mit Künstlicher Intelligenz erstellt ist, wird dabei nicht direkt ersichtlich. Doch die Intention Trumps wird spätestens durch die drei Worte, die er zu dem vermeintlichen Schmacht-Foto postet, klar: „Einstweilige Verfügung nötig“. „Einstweilige Verfügung“: Trump spottet erneut über Meloni – giftige Reaktion aus Italien folgt sofort Damit spielt Trump offenbar darauf an, dass Meloni ihn verfolgen würde und er mit dem Gedanken spiele, sich gerichtlich mit einem Kontaktverbot zu schützen. Ein kompletter Tiefschlag gegen die Regierungschefin Italiens. Er reiht sich ein in einen Streit, der seit Wochen schwelt. Denn schon zuvor hatte Trump behauptet, Meloni würde ihn verfolgen. Eigentlich hatten Trump und Meloni lange ein sehr gutes Verhältnis. In Zeiten der Zollpolitik der USA galt Meloni lange als Trump-Flüsterin für Europa, die ein offenes Ohr finden konnte, wo für andere die Türe zu blieb. Doch ein Streit Trumps mit Papst Leo XIV. änderte dies. Trump hatte den Papst offen attackiert, nachdem dieser sich für Frieden im Iran ausgesprochen hatte. Auf öffentlichen Druck hin war Meloni dann dem Papst in Rom zur Seite gesprungen. Danach entlud sich Trumps Wut über die rechte Politikerin. Der Gipfel: Trump und Meloni stritten auf offener Bühne. Auslöser war die Behauptung des US-Präsidenten, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel um ein Foto angefleht. Sie habe ihm leidgetan. Meloni bezeichnete dies als „völlig erfunden“. Bei einem weiteren Schlagabtausch in den sozialen Medien wies sie ihn abermals zurecht. Im Nachgang machte Trump klar, dass es ihm bei seiner Kritik vor allem um aus seiner Sicht fehlende Unterstützung im Iran-Krieg ging. Italien verweigerte US-Flugzeugen die Landung auf dem Stützpunkt Sigonella auf Sizilien. Das will Deutschland über Donald Trump wissen Wir beantworten die meistgesuchten Fragen zu Donald Trump – von Vermögen bis Privatleben. Laden Sie sich das FAQ jetzt HIER kostenlos herunter. „Widerlicher Billig-Bully“: Selbst Italiens Opposition springt Meloni gegen Trump zur Seite Anders als früher bemühte sie sich dieses Mal nicht, den Konflikt kleinzureden, sondern hielt scharf dagegen. Viele werteten dies als Emanzipation von Trump. Meloni sucht zwar weiter den Draht nach Washington. Zugleich zeigt sie aber, dass sie ihre Rolle als Vermittlerin zwischen den USA und Europa nicht mit bedingungsloser Loyalität gegenüber Trump gleichsetzt. Womöglich hat sie aber auch der Blick auf Umfragewerte zum Umdenken gebracht. Nach dem neuesten Truth-Social-Posting von Trump hagelt es nun Kritik aus Italien. Carlo Calenda, Vorsitzender der Oppositionspartei Azione, nannte Trump laut Rai News einen „widerlichen Billig-Bully“. (Verwendete Quellen: Truth Social, Rai News, dpa) (rjs mit dpa)

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