Trump stellt sich im Machtkampf hinter Gianni Infantino
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Washington – Trump stärkt seinem strauchelnden Freund an der Spitze der Fifa den Rücken! Der US-Präsident schrieb auf seiner Plattform Truth Social, der Fußballweltverband würde einen schrecklichen Fehler begehen, würde er auch nur erwägen, Chef Gianni Infantino (56) abzulösen. Trump schwärmte in höchsten Tönen von Infantino: „Er ist fantastisch und hat gerade die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet.“ Ohne Infantino würde es „nie wieder solch eine erfolgreiche oder profitable WM geben.“ Dabei steht FIFA-Boss Gianni Infantino aktuell wegen seiner bisherigen Amtsführung und umstrittener Zukunftspläne nahezu weltweit in der Kritik. Von einzelnen Verbänden gibt es sogar Rücktrittsforderungen. Grund: Infantino wollte Rechte an den Turnieren des Weltverbandes an private Investoren verkaufen und damit Milliarden verdienen. Nur einer stärkt ihm den Rücken: US-Präsident Donald Trump ! Unvergessen ist außerdem, dass die Fifa bei der vergangenen WM eine Rot-Sperre für die US-Mannschaft aufhob, nachdem Trump Infantino angerufen hatte. Zuletzt hatte es sogar Berichte gegeben, Infantino habe wegen seines gescheiterten Investorenplans Unterstützung im Weißen Haus gesucht. Die Fifa wies Berichte über Anrufe bei Trump oder anderen Regierungsmitgliedern jedoch als „frei erfunden" zurück. Auch Trump selbst sagte, er habe mit Infantino darüber nicht gesprochen. Kontinentalverbände rebellieren Angesichts der riesigen Empörung musste Infantino sein Vorhaben wieder begraben. Der offen entbrannte Machtkampf im Fußball hat alle Kontinentalverbände erfasst. Am Montag wandten sich die Dachverbände Europas (Uefa), Asiens (AFC), Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik (Concacaf) in einem offenen Brief gemeinsam an die Öffentlichkeit. Sie bekräftigten ihre Kritik an Infantino, warfen ihm Täuschung vor und forderten einen Neustart an der Spitze des Weltverbandes. Friedenspreis als Gefälligkeit?