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Trump-Streit mit Meloni geht weiter: Jetzt stellt er sie als Stalkerin dar

Welt

"Einstweilige Verfügung nötig"

Trump stellt Meloni als Stalkerin dar – Empörung in Italien

Von t-online

Aktualisiert am 06.07.2026 - 11:37 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Streit zwischen Donald Trump und Giorgia Meloni geht in die nächste Runde. Nun scherzt der US-Präsident auf Social Media, es sei eine einstweilige Verfügung nötig.

US-Präsident Donald Trump hat im öffentlichen Streit mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nachgelegt. In einem Social-Media-Post legte er nahe, Meloni stalke ihn. Die Regierungschefin bekam selbst von der heimischen Opposition Unterstützung.

So postete Trump auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social ein Bild, auf dem ihn Meloni sehnsüchtig anzuschauen scheint. Darüber steht auf Englisch geschrieben "Einstweilige Verfügung notwendig". Eine solche wird in der Regel gegen Personen ausgestellt, die andere Personen dauerhaft verfolgen und nur durch ein Kontaktverbot davon abzuhalten sind.

In Italien zeigt man sich empört. Carlo Calenda, Vorsitzender der Oppositionspartei Azione, nannte Trump beim italienischen Sender Rai News einen "widerlichen Billig-Bully".

Trumps Post ist dabei nur die jüngste Spitze in einer Auseinandersetzung mit Meloni. Nachdem sich beide zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit bestens zu verstehen schienen, kippte das Verhältnis in den vergangenen Monaten. Trump hatte Meloni zunächst wegen zu geringer Beteiligung Italiens an der Nato kritisiert. Als er später den Papst kritisierte, sprang Meloni dem katholischen Oberhaupt zur Seite.

In der Folge schoss Trump immer wieder gegen Meloni, bevor es beim G7-Gipfel in Frankreich zu einer angeblichen Aussprache kam. Allerdings behauptete Trump im Anschluss, Meloni habe ihn um ein Foto angefleht und sie habe ihm leidgetan. Die italienische Regierungschefin wies die Aussagen als "völlig erfunden" zurück. Es folgten mehrere Spitzen von beiden Seiten.

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