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Trump will Oman „in Grund und Boden“ bomben

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Startseite Politik Trump will Oman „in Grund und Boden“ bomben – Iran droht mit Offensive Von: Simon Schröder Uns auf Google folgen Eine Bombendrohung gegen Oman, Huthi-Angriffe im Roten Meer, abgelaufene Verhandlungsfrist: Im Iran-Krieg zeichnet sich keine Annäherung ab. Washington, D.C. – US-Präsident Donald Trump droht dem Oman mit einem Militärschlag, sollte das Land die US-Blockade iranischer Schiffe in der Straße von Hormus behindern. „Wenn Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren“, warnte der US-Präsident am Montag im Gespräch mit dem Fox-News-Journalisten Trey Yingst, wie dieser auf X schrieb. Der US-Präsident erklärte Yingst zufolge weiter, dass Gespräche mit den iranischen Revolutionsgarden über geheime Kanäle liefen. Er habe es aber nicht eilig mit einer Einigung. Zu den iranischen Unterhändlern sagte Trump, diese seien „gute Pokerspieler“, sie „werden aber zugrunde gehen“. Trump droht dem Oman im Iran-Krieg mit Militärschlag Neben den Gesprächen mit den USA verhandelt der Iran seit Wochen mit dem Oman über künftige Regelungen für die Schifffahrt in der wichtigen Meerenge. Zuletzt hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärt, diese Gespräche befänden sich in der „Endphase“. Beide Seiten arbeiteten an einer gemeinsamen Erklärung zu dem Thema, erklärte das iranische Außenministerium am Montag. Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde allerdings bisher nicht verkündet. Nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen steht diese allerdings bevor. Der Iran betonte, dass es sich bei diesen Verhandlungen um technische Gespräche handele, bei denen die Schifffahrtsrouten durch die Meerenge festgelegt werden sollten. Sie seien abgetrennt von möglichen Waffenruhe-Verhandlungen mit den USA zu sehen. Damit sind die Fronten im Iran-Krieg auch weiter verhärtet – eine Annäherung zwischen dem Iran und den USA sowie Israel zeichnet sich nicht ab. Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte Donald Trump am Wochenende mit der Ankündigung einer US-Übernahme der Straße von Hormus. Der Iran weist die Pläne zurück und stellt die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage. Weiterhin keine Entspannung im Iran-Krieg abzusehen – Huthis greifen Schiffe im Roten Meer an Unterdessen lief die Frist aus, binnen derer die USA und Teheran Verhandlungen etwa über das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Gegen die Waffenruhe und weitere Punkte des Abkommens war in den vergangenen Wochen allerdings mehrfach verstoßen worden. Iran zeigte sich unterdessen kämpferisch und drohte am Montag mit einer Eskalation der Spannungen in der Straße von Hormus und der gesamten Region, sollte die Diplomatie mit den USA scheitern, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Gleichzeitig erhöhen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz den Druck auf die Schifffahrt im Roten Meer und der Meerenge von Bab al-Mandab. Die Miliz hatte nach eigenen Angaben mehrere Kriegsschiffe Saudi-Arabiens im Roten Meer angegriffen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Ein saudi-arabisches Landungsschiff und vier begleitende Patrouillenboote seien vor der Küste des Jemen nahe der Hafenstadt Mokka mit mehreren ballistischen Raketen beschossen worden, erklärte Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Montag. Das Landungsschiff sei vollständig ausgebrannt, mehrere der Begleitboote seien gesunken und weitere in Brand geraten, erklärte Saree. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Der Angriff erfolgte nach Angaben der Huthis im Rahmen der von ihnen im Juli angekündigten Seeblockade gegen Saudi-Arabien. (Quellen: AFP/dpa/Reuters/Fox News) (sischr)

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