DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,17 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber -1,75 % 57,79 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,37 % 63.048,33 USD 11:20:27 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Trump zweifelt plötzlich an Patriot-Lizenzen für Kiew

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Trump zweifelt plötzlich an Patriot-Lizenzen für Kiew – „nicht sicher“ Von: Felix Busjaeger, Christian Stör, Nail Akkoyun, Simon Schröder, Franziska Schwarz Uns auf Google folgen Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Trump zweifelt öffentlich an Patriot-Lizenzen für Kiew. Selenskyj äußert sich zu Verlusten. Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg. Update, 15:28 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist einem Bericht der britischen Financial Times zufolge „nicht sicher“, ob die US-Regierung der Ukraine Lizenzen für den Bau von Patriot-Luftabwehrraketen erteilen wird. „Wir prüfen das“, sagte Trump der Financial Times, wie die Tageszeitung am Donnerstag berichtete. „Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein wenig vorsichtig sein, wem wir eine Lizenz erteilen“, fügte er hinzu. Nach Angaben der UN hatte Russland mit ballistischen Raketen im Juni die meisten ukrainischen Zivilpersonen in einem Monat seit April 2022 getötet. Diese Raketen kann die ukrainische Luftabwehr nur mit Patriot-Systemen aus den USA abfangen, an denen es jedoch mangelt. Diese Situation hat sich seit dem Beginn des Iran-Krieges im Februar noch weiter verschärft. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Selenskyj nennt konkrete Zahlen zu Ukraine-Verlusten Update, 14:13 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Zahlen zu den ukrainischen Kriegsverlusten genannt: rund 50.000 Tote und 400.000 Verwundete. Das geht aus einem Auszug eines Interviews hervor, das Selenskyj dem Fox-News-Moderator Bret Baier gab. „Ehrlich gesagt, tut es mir leid, aber ich möchte nicht sehr offen darüber sprechen, denn die Russen werden verstehen, was mit unserer Armee los ist. Wir haben etwa 50.000 gefallene und etwa 400.000 verwundete Soldaten zu beklagen. Und es gibt eine große Anzahl von Vermissten“, sagte Selenskyj. Auf die Frage des Interviewers, wie viele Russen im Vergleich zur Ukraine im Krieg getötet worden seien, antwortete Selenskyj, Russland habe 1,6 Millionen Verluste erlitten, darunter rund 700.000 Tote. Gefragt, ob die Ukraine derzeit die Oberhand habe, sagte Selenskyj: „Angesichts der realen Lage auf dem Schlachtfeld ist es wichtig, dass die Initiative nicht in den Händen Russlands liegt. Wir verlieren nicht, und sie gewinnen nicht.“ Ukraine-Krieg aktuell: Neue Details zum Absturz in Polen Update, 12:36 Uhr: Der polnische Vizeverteidigungsminister Cezary Tomczyk erklärte, ein ukrainischer Pilot habe die russische Kh-101-Rakete, die am 30. Juli auf polnischem Gebiet abstürzte, bis zum allerletzten Moment verfolgt, sei jedoch nicht in der Lage gewesen, sie abzuschießen, und habe 20 Sekunden vor der Grenze umkehren müssen. Das berichtet European Pravda unter Berufung auf eine Aussage Tomczyks gegenüber TVN24. Update, 11:07 Uhr: Für Freitag, den 31. Juli, sind weitere Ermittlungsschritte sowie eine forensische Untersuchung der Raketentrümmer geplant, die nach dem Raketenabsturz am 30. Juli in der Woiwodschaft Lublin in Polen geborgen wurden. An den Untersuchungen soll auch ein ukrainischer Experte beteiligt werden. Das berichtet das polnische Nachrichtenportal RMF24. Wie es heißt, hatte die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchung der Absturzstelle in Tarnawa-Kolonia, rund 95 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, am Abend des 30. Juli abgeschlossen. Die Ermittler bargen dabei zahlreiche Raketenfragmente, die am 31. Juli unter Beteiligung des ukrainischen Experten einer detaillierten forensischen Untersuchung unterzogen werden sollen. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:25 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook mitteilt, hat Wladimir Putins Armee im Verlauf des vergangenen Tages 1340 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Kampfverluste der russischen Streitkräfte zwischen dem 24. Februar 2022 und dem 31. Juli 2026 werden inzwischen auf etwa 1.446.150 Soldaten geschätzt. Zu den weiteren Verlusten im Ukraine-Krieg zählen zudem 12.231 Panzer, 25.056 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 47.045 Artilleriesysteme. Update, 7:55 Uhr: Die Ukraine nimmt weiter Russlands Online-Reisen Wildberries ins Visier. Nach den Angriffen auf ein Lager in Wolgograd ist auch über einem Logistikzentrum in Selenodolsk in der russischen Republik Tatarstan Rauch aufgestiegen. Anwohner in Kasan und Umgebung berichteten am Morgen von mehreren Explosionen. Laut Astra, das Videos von Augenzeugen analysierte, könnte das Logistikzentrum von Wildberries im Industriegebiet Ziel eines Angriffs gewesen sein. Ukraine-Krieg aktuell: Lagerhallen und Ölraffinerien in Russland in Brand Update, 31. Juli, 6:40 Uhr: Die Ukraine hat in der Nacht ein Lager des russischen Online-Händlers Wildberries sowie zwei Ölraffinerien in den Regionen Wolgograd und Krasnodar angegriffen. Der Nachrichtenkanal Exilenova nennt Details zu den Anlagen: Bei dem Logistikzentrum von Wildberries soll es sich um ein 44.000 Quadratmeter großes Verteilzentrum handeln, das die gesamte Region versorgt; bei der in Wolograd getroffenen Lukoil-Anlage handelt es sich demnach um eine der größten Ölraffinerien Russlands. Sie produziert Benzin, Dieselkraftstoff, Flugbenzin und andere Erdölprodukte. Unabhängig davon berichtete Exilenova von einem Brand in einer Ölraffinerie in der Stadt Tuapse in der russischen Region Krasnodar. Ukraine-Krieg aktuell: Trump zögert bei Lizenz für Bau von Patriot-Raketen in der Ukraine Update, 31. Juli, 5:00 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist sich einem Zeitungsbericht zufolge „nicht sicher“, ​ob ⁠er der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben wird. „Es ist ⁠eine sehr außergewöhnliche Waffe, und ​wir ⁠müssen ein wenig ‌vorsichtig sein, an wen wir Lizenzen vergeben“, zitierte ​die Financial Times den Präsidenten aus ​einem Telefonat. Zudem kündigte Trump dem ⁠Bericht zufolge an, dass seine Sondergesandten Jared Kushner und ⁠Steve Witkoff ‌in den kommenden Tagen erstmals in die ⁠Ukraine reisen würden. Ukraine-Krieg aktuell: Rakete aus Nordkorea im Einsatz? Update, 21:18 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat der russischen Armee vorgeworfen, im Krieg gegen die Ukraine erstmals seit Langem wieder eine nordkoreanische Rakete eingesetzt zu haben. Der Angriff in Raduschne nahe Krywyj Rih im Zentrum der Ukraine werde noch untersucht, „doch ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um eine nordkoreanische Waffe“, erklärte der Präsident in seiner täglichen Videobotschaft. Die von der russischen Armee abgefeuerte Rakete traf nach Angaben örtlicher Behörden ein Wohnhaus, in dem sechs Mitglieder einer Familie, drei Erwachsene und drei Kinder, getötet wurden. Selenskyj hatte Russland am Samstag vorgeworfen, 30.000 nordkoreanische Soldaten für den Krieg gegen sein Land angefordert zu haben. Außerdem bereite Nordkorea die Lieferung weiterer Raketenabschussrampen vor. NATO reagiert auf Raketeneinschlag in Polen Update, 19:54 Uhr: NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat nach dem Einschlag einer russischen Rakete in Polen mit Ministerpräsident Donald Tusk telefoniert. Das Bündnis stehe in Solidarität mit Polen und werde die Verteidigungsbereitschaft weiter stärken, so Rutte. Der Vorfall sei ein weiterer rücksichtsloser Akt Russlands und eine gefährliche Folge des Krieges gegen die Ukraine. „Wir verstärken unsere Bereitschaft, uns gegen jede Bedrohung zu verteidigen“, schrieb er auf X. Der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich, habe Polens Armee ebenfalls versichert, das Bündnis werde „alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um NATO-Gebiet zu verteidigen“. Es gebe jedoch „keinen Grund zu der Annahme, dass Polen das Ziel war“, sagte Tusk vor der polnischen Presse. Ukraine-Krieg aktuell: Merz kritisiert Russland nach Raketeneinschlag in Polen Update, 18:28 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat die massiven russischen Angriffe auf die Ukraine scharf kritisiert. „Viele Zivilisten mussten wieder ihr Leben lassen“, schrieb Merz am Donnerstag auf X. „Der Einschlag in Polen zeugt auch von russischer Rücksichtslosigkeit und Eskalationsbereitschaft“, schrieb er weiter. Der Kanzler versicherte, dass Deutschland „unverbrüchlich“ an der Seite seiner Partner stehe. Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine waren zuvor nach Behördenangaben mindestens acht Menschen getötet worden. Mehr als ein Dutzend Menschen wurde zudem verletzt, wie die ukrainischen Behörden mitteilten. Im benachbarten Polen schlug ein Objekt ein, bei dem es sich laut Ministerpräsident Donald Tusk wahrscheinlich um einen russischen Marschflugkörper handelte. Die NATO ließ daraufhin Kampfjets aufsteigen. Neue russische Angriffswelle fordert Tote und Verletzte Update, 15:27 Uhr: Bei neuen massiven Raketen- und Drohnenschlägen gegen ukrainische Städte hat Russland Tod und Zerstörung über das Land gebracht. Landesweit gab es in der Ukraine laut Behörden mindestens zehn Tote und Dutzende Verletzte. Auch die Stadt Lwiw im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Zerstörungen. Russland habe mehr als 70 Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. „Hinzu kamen über 280 Angriffsdrohnen. Mehr als 260 Drohnen konnten zerstört werden“, sagte er. „Dutzende gewöhnlicher Wohnhäuser, zivile Unternehmen und Infrastruktureinrichtungen wurden zerstört und beschädigt.“ Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj erhebt Vorwürfe gegen Verbündete Kampfflugzeuge konnten nach Selenskyjs Darstellung eine beträchtliche Anzahl von Marschflugkörpern abschießen. Zugleich verwies der Präsident erneut auf den „kritischen Mangel“ an Patriot-Raketen für die Luftabwehr. Er forderte die Verbündeten – wie zuletzt immer wieder – zur Lieferung der Waffen auf. „Verspätete Hilfe und Verzögerungen bei der Lieferung von Raketenabwehrsystemen führen genau zu solchen Zerstörungen und genau zu solchen Opfern, wie wir sie heute leider erleben.“ Update, 13:10 Uhr: Die Ukraine hat ein Getreideterminal im südrussischen Hafen Taman angegriffen. Es sei „erheblicher Schaden“ an der Einrichtung entstanden, sagt ein Insider der Agrar-Branche laut Reuters. Der Hafen Taman liegt in der südrussischen Oblast Krasnodar und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide, aber auch für Kohle, Erdöl und Flüssiggas. Er befindet sich an der Straße von Kertsch, die das Schwarze Meer mit dem Asowschen Meer verbindet. Der Schiffsverkehr im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch, über den zuvor bis zu einem Viertel der russischen Getreideexporte abgewickelt wurden, ist ⁠seit dem 10. Juli aufgrund von Drohnenangriffen zum Erliegen gekommen. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew greift vier russische Tanker an Update, 12:15 Uhr: Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben vier russische Tanker im Schwarzen und im Asowschen Meer angegriffen. Die Tanker seien getroffen worden, teilte ⁠der Kommandeur der Drohnen-Einheiten, ‌Robert Browdi, auf Telegram mit. In den vergangenen drei Wochen seien insgesamt 205 Tanker getroffen worden: 130 im Asowschen und 75 im Schwarzen Meer. Das Asowsche Meer ist ein Seitenmeer des Schwarzen Meeres und mit diesem über die Straße ‌von Kertsch verbunden. Ukraine-Krieg aktuell: Offenbar russische Rakete in Polen niedergegangen Update, 11:30 Uhr: Bei dem im Osten Polens niedergegangenen Flugobjekt handelt es sich dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zufolge offenbar um eine russische Rakete. „Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine russische ballistische Rakete vom Typ ⁠Kh-101 handelte“, sagte Tusk laut Reuters. „Aber wir wollen hundertprozentig sicher sein, um welchen Raketentyp es sich handelt und wer sie abgefeuert hat.“ Wildberries im Ukraine-Visier Update, 10:25 Uhr: Das ukrainische Militär hat in der Nacht Ziele in Russland ins Visier genommen. Getroffen wurde in der Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer erneut ein Öltanker durch einen Drohnenangriff, wie das Kaspische Pipeline-Konsortium mitteilte. Das russische Verteidigungsministerium meldete am Morgen den Abschuss von 258 ukrainischen Drohnen; die Flugabwehr sei in der Nacht in zahlreichen Regionen des Landes im Einsatz gewesen. Durch Drohnenbeschuss wurde in der Nacht auch ein weiteres großes Lager des russischen Online-Händlers Wildberries in der Region Pensa in Brand gesetzt, wie der Gouverneur der Region, Oleg Melnitschenko, mitteilte. Auch in Sarapul in der Republik Udmurtien – rund 1250 Kilometer östlich von Moskau – kam es in einem Lager von Wildberries zu einem Brand nach einem Drohnenangriff, wie das Unternehmen mitteilte. Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift mit 70 Raketen und 280 Drohnen an Update, 9:15 Uhr: Die russischen Streitkräfte haben die Ukraine in der Nacht mit mehr ⁠als 70 ‌Raketen beschossen. Zudem hätten sie mit mehr als 280 Drohnen angegriffen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mit. Sein Land leide weiterhin unter gravierenden ‌Mängeln in seiner Luftverteidigung, erklärte Selenskyj und bat erneut die internationalen Partner um Hilfe. Ukraine-Krieg aktuell: Flugobjekt in polnischem Luftraum entdeckt Update, 8:25 Uhr: Im polnischen Luftraum ⁠ist ‌nach Armeeangaben in der Nacht ein unbekanntes Objekt entdeckt worden, das Richtung Westen geflogen ist. Später sei die mutmaßliche Absturzstelle des ‌Objekts in der Nähe des Dorfes Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin gefunden worden, teilte das operative Kommando der polnischen Streitkräfte ⁠auf der Online-Plattform X mit. Zuvor hatte das NATO-Mitglied Polen wegen massiver russischer Angriffe auf die Ukraine Kampfjets aufsteigen lassen. Ukraine-Krieg aktuell: Mehrere Tote bei neuer russischer Angriffswelle Update, 6:55 Uhr: Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des Kyiv Independent das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es fünf Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Das genaue Ausmaß der Schäden war bei Tagesanbruch noch unklar. Ukraine-Krieg aktuell: Angriffswelle aus Russland Update, 30. Juli, 5:20 Uhr: Russland hat in der Nacht einen massiven Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen auf die Ukraine gestartet. In Kiew waren nach Reuters-Angaben mehrere Explosionen zu hören. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass Trümmerteile in den Kiewer Stadtteilen Swjatoschinsk und Obolon Brände ausgelöst hätten. Mindestens ein Mensch soll bei den Angriffen getötet worden sein. In Lwiw wurden zwei Hochhäuser getroffen, mindestens vier Personen wurden verletzt. Das benachbarte Polen ließ ⁠als Reaktion Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu ⁠sichern. Die polnischen ‌Streitkräfte sprachen von einer Vorsichtsmaßnahme. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits am Vorabend vor dem Angriff gewarnt. Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj warnt vor neuem russischem Luftschlag Update, 23:23 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat vor einem drohenden „massiven“ russischen Luftangriff in der Nacht auf Donnerstag gewarnt. „Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird“, schrieb der ukrainische Präsident am Mittwochabend auf X. Er rief die Bevölkerung im ganzen Land auf, auf einen möglichen Luftalarm zu achten. Russland hat in den vergangenen Wochen die Ukraine mehrfach massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert. Immer wieder war dabei auch die Hauptstadt Kiew Ziel der Angriffe - mit vielen Toten und Verletzten als Folge. Die Ukraine beklagt einen Mangel an Flugabwehrraketen, um insbesondere Russlands ballistische Raketen abfangen zu können. In seiner Warnung rief Selenskyj die westlichen Partner daher erneut dazu auf, der Ukraine zu helfen. Das betreffe speziell die USA und andere Länder, die über die modernen Partriot-Systeme verfügten, sagte Selenskyj. Ukraine-Krieg aktuell: Russische Angriffe auf mehrere Bezirke in Dnipropetrowsk Update, 21:40 Uhr: Bei russischen Angriffen auf drei Bezirke der Oblast Dnipropetrowsk sind am 29. Juli fünf Menschen verletzt worden. Die Angriffe mit Drohnen, Artillerie und einer Fliegerbombe trafen nach Angaben des Leiters der regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, fast 50 Mal Ziele in der Region, berichtet die Ukrainska Pravda. Betroffen waren unter anderem der Bezirk Nikopol mit mehreren Gemeinden sowie die Bezirke Krywyj Rih und Pawlohrad. Beschädigt wurden Infrastruktur, ein Unternehmen, ein Geschäft, ein Bürogebäude, Wohnhäuser und ein Agrarbetrieb; dort brach ein Feuer aus. Zwei Verletzte, eine 76-jährige Frau und ein 63-jähriger Mann, wurden in ernstem Zustand ins Krankenhaus gebracht, drei weitere Menschen werden ambulant behandelt. Ukraine-Krieg aktuell: Oppositionspartei für Duma-Wahl zugelassen Erstmeldung: Russlands zentrale Wahlleitung hat die unter der Losung „Für Frieden und Freiheit“ antretende liberale Oppositionspartei Jabloko zur Duma-Wahl im September zugelassen. Die Entscheidung über die Zulassung der Liste mit 269 Kandidaten sei einstimmig gefallen, teilte die Wahlleitung in Moskau mit. Jabloko ist die einzige Partei, die offen gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eintritt. Viele ihrer Mitglieder gelten als Opfer politischer Verfolgung und Justizwillkür. Das sei ein wichtiger Moment für Russland, sagte Jabloko-Parteichef Nikolai Rybakow. „Denn zum ersten Mal seit fünf Jahren haben die Bürger die Möglichkeit, friedlich und sicher für die Zukunft, für den Frieden, für die Freiheit und für ein Leben in Russland ohne Angst zu stimmen.“ Er selbst ist allerdings nicht zugelassen. An Listenplatz eins steht Jaroslaw Scherbakow, der erklärte, dass es nun eine Alternative gebe für die Wähler. Zugleich betonte er: „Es gibt keine Illusion, aber Hoffnung.“

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