Trumpf: Betriebsgewinn verachtfacht sich nach hartem Sparkurs
Stuttgart. Der Maschinenbauer und Laserspezialist Trumpf findet zurück zu alter Ertragsstärke. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verachtfachte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, von 59 auf 480 Millionen Euro. Damit stieg die Rendite von 1,4 Prozent im Vorjahr auf 11,1 Prozent und liegt erstmals seit 2022 wieder im zweistelligen Bereich. Auch im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit einer zweistelligen Rendite.
Das schwäbische Unternehmen hatte 2025 mit einem rigiden Sparkurs auf die Flaute im Maschinenbau reagiert und die Kosten um 350 Millionen Euro gesenkt. Dazu gehörte erstmals seit zwei Jahrzehnten ein größerer Stellenabbau von 1000 Arbeitsplätzen.
Zum Ende des Geschäftsjahrs beschäftigte Trumpf weltweit 17.583 Menschen, 720 weniger als ein Jahr zuvor. Im Inland fiel der Personalabbau am stärksten aus: Die Zahl der Beschäftigten sank um 7,1 Prozent auf 8675.