DAX +0,73 % 26.515,14 Pkt 14:46:13 MDAX +0,99 % 32.568,92 Pkt 14:46:13 Euro Stoxx 50 +0,17 % 6.562,48 Pkt 14:46:00 Dow Jones -0,45 % 53.791,85 Pkt 22:41:12 S&P 500 -0,38 % 7.728,20 Pkt 22:34:05 Nasdaq -0,92 % 26.445,45 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,83 % 67.524,06 Pkt 08:45:02 Gold +2,32 % 4.484,70 USD 14:51:10 Silber +2,68 % 66,51 USD 14:51:05 Brent -0,21 % 88,72 USD 14:50:53 WTI +0,04 % 83,23 USD 14:51:08 Bitcoin +0,80 % 64.058,40 USD 15:01:12 EUR/USD +0,15 % 1,15630 USD 15:00:21 EUR/GBP -0,07 % 0,85390 GBP 15:01:13 EUR/CHF +0,10 % 0,93590 CHF 15:01:13 EUR/JPY -0,10 % 183,586 JPY 15:01:13

Trumps große Machtprobe

Welt

In den USA laufen die Vorwahlen für die Midterms. Die Parteien entscheiden nun, wen sie bei den Zwischenwahlen im November ins Rennen schicken. Es ist eine Probe für beide Parteien und zeigt, wie viel Einfluss Trump bei den Republikanern wirklich noch hat. Bei Vorwahlen in mehreren US-Bundesstaaten haben sich am Dienstag teilweise Kandidaten vom linken und rechten Flügel ihrer Parteien durchgesetzt. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama sind ein wichtiger Test für den Einfluss von Präsident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen Gräben innerhalb der Demokraten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Wahl in South Carolina um den Senatssitz des verstorbenen Lindsey Graham. Dessen Schwester, Darline Graham, zog Prognosen von Medien zufolge in die Stichwahl um die republikanische Nominierung ein. Sie tritt am 25. August gegen den Kongressabgeordneten Ralph Norman an. Keiner der zehn Kandidaten erreichte die nötige Mehrheit von 50 Prozent. Darline Graham, die politisch unerfahren ist, war nach dem unerwarteten Tod ihres Bruders zur Übergangssenatorin ernannt und von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer "Krönung" allein aufgrund des bekannten Namens. Mit rund 33 Prozent der Stimmen lag Graham zwar vorn, das Ergebnis deutet jedoch auf erhebliche Vorbehalte in der Partei hin. Trumps Unterstützung bedeutet keinen sicheren Sieg mehr In Minnesota bewarb sich der von Trump unterstützte Unternehmer Mike Lindell um die Nominierung der Republikaner für das Gouverneursamt. Lindell ist ein prominenter Verfechter der unbelegten Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei gestohlen worden. Ein Sieg war Kandidaten, die von Trump unterstützt werden eigentlich immer sicher, Lindell verlor jedoch gegen die Kandidatin Lisa Demuth. In Wisconsin wiederum kämpfte die selbsterklärte demokratische Sozialistin Francesca Hong um die Nominierung der Demokraten für das Gouverneursamt. Umfragen sahen sie vor dem von der Parteiführung favorisierten Kandidaten, nun gewann jedoch David Crowley. Er hatte zuvor die Unterstützung des ehemaligen Gouverneurs Tony Evers, der sich nicht für eine dritte Amtszeit als Kandidat aufstellen ließ, erhalten. Crowley gewann die Wahl knapp, mit einem halben Prozent Vorsprung. Republikaner wollen Wahlkreise neu ziehen In Alabama wurde im zweiten Kongresswahlbezirk der Abgeordnete Rhett Marques zum Kandidaten der Republikaner gekürt und gewann gegen fünf andere Kandidaten seiner Partei. Die Partei hofft, diesen Sitz mithilfe einer neu zugeschnittenen Wahlkreiskarte von den Demokraten zurückzugewinnen. Der Oberste Gerichtshof hatte im April eine Entscheidung getroffen, die das Wahlrechtsgesetz von 1965 schwächte. Dies ermöglichte es republikanisch geführten Bundesstaaten, Wahlkreise so neu zu ziehen, dass sie die Chancen der eigenen Partei verbessern und oft den Einfluss von Minderheiten wie schwarzen Wählern verringern.

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