Trumps Sprecherin: Vorgängerin Leavitt meint, der Job sei nichts für Katie Zacharia gewesen
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Am Tag nach ihrer Entlassung ging Katie Zacharia joggen. Sie tat das in blau und rot, den Farben von „Wonder Woman“, und der amerikanische Boulevard nahm das mit Freude zur Kenntnis. Das Interesse an der Fünf-Tage-Sprecherin des Weißen Hauses ist enorm. Jetzt äußerte sich ihre Vorgängerin Karoline Leavitt über die Frau, die über ihren Lebenslauf stolperte. Ihr Fazit: Die Position als Trumps Sprecherin sei „nichts für Katie“ gewesen.
Leavitt sagte in einem Interview mit Fox News, dass die Tätigkeit als Sprecherin von Präsident Donald Trump „viel Vorbereitung erfordert und man manchmal nicht weiß, wie sich jemand schlägt, bis er dann tatsächlich vor Publikum auftritt“. Sie fügte hinzu: „Der Job war offensichtlich nicht das Richtige für sie, aber wir wünschen Katie und ihrer Familie alles Gute.“
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Fünf Tage lang war Katie Zacharia Trumps Sprecherin. Sie gab eine kurze Pressekonferenz, bei der sie sichtlich nervös war. Seit ihrem Ausscheiden ist sie in ihr Haus in Kalifornien zurückgekehrt und hat sich bislang nicht geäußert. In der Öffentlichkeit sah man sie lediglich beim Joggen. Die „Washington Post“ zitiert eine Zacharia nahestehende Person: „Es ist unfair, dass die ehemalige Pressesprecherin die von Präsident Trump selbst ausgewählte Nachfolgerin so brutal behandelt.“ Katie habe sich bewusst geweigert, TV-Interviews zu geben, auch nicht der ihr wohlgesonnenen Presse. „Sie möchte, dass sich die Berichterstattung der Medien auf die harte Arbeit von Präsident Trump konzentriert.“
„Ich bin stolz darauf, dass ich Ja gesagt habe“
Tatsächlich sprach Zacharia lediglich mit der „New York Post“, der sie sagte, sie bereue nichts: „Ich bin stolz darauf, dass ich Ja gesagt habe, zu meinen Überzeugungen gestanden und den Präsidenten weiterhin unterstützt habe. Auch als die Umstände für mich nicht ideal waren. Ich habe meinen Kindern damit gezeigt, wie Mut angesichts von Kritik aussieht.“
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Hinter den Kulissen räumen Mitarbeiter des Weißen Hauses ein, dass Zacharia keinen einfachen Start gehabt habe. Viel Zeit zur Einarbeitung blieb ihr jedenfalls nicht. Angeblich sei sie am Freitag aus Kalifornien zu ihrem Vorstellungsgespräch zu Präsident Donald Trump an die Ostküste geflogen, danach zurück nach Kalifornien, um ihre Sachen zu packen. Noch am Wochenende flog sie erneut nach Washington D.C. Ihr blieb allein der Montag zur Einarbeitung. Ihr erstes Briefing fand bereits am Dienstagmorgen statt. Hinter vorgehaltener Hand sprechen einige davon, sie sei in den Presseraum geschickt worden, um sich dort den Medien zu stellen.
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Artikeltyp :SatireWladimira Putina
Es wird nicht erwartet, dass die Regierung noch vor den Zwischenwahlen am 3. November einen Nachfolger für Zacharia präsentiert. Die „New York Post“ zitiert einen Mitarbeiter aus dem Trump-Umfeld: „Ich würde vor den Zwischenwahlen nichts Neues erwarten.“ Leavitt sagte im Fox-Interview, sie helfe dem Präsidenten dabei, eine neue Person für eine der öffentlichkeitswirksamsten Positionen in der Regierung zu finden. Sie sagte, das sei einer „der schwierigsten Jobs in der Politik“. Und weiter: „Ich habe dem Präsidenten meine Hilfe angeboten, um ihm bei der Auswahl einer Person zu helfen, die ihm und dem Land gut dienen kann.“
Kandidaten nannte sie im TV nicht. Sagte jedoch: „Niemand versteht die Presse besser als Donald Trump. Er weiß, dass er jemanden braucht, der hart im Nehmen ist, intelligent ist, seine Politik versteht, loyal ist und sich durchsetzen kann.“ Leavitt trat im August zurück, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Sie ist zweifache Mutter.