Trumps Wutausbruch im Hubschrauber - Expertin will seine Worte entschlüsselt haben
Gießener Allgemeine
Politik
Trumps Wutausbruch im Hubschrauber - Expertin will seine Worte entschlüsselt haben
Von: Lukas Richter
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Eine Lippenleserin will entschlüsselt haben, was Trump bei einer möglicherweise gereizten Szene sagte.
Jedes Wort von Donald Trump wird auf die Goldwaage gelegt – selbst dann, wenn niemand hören kann, was der US-Präsident sagt. Nach einer auffälligen Szene am Präsidentenhubschrauber Marine One ließ ein US-Boulevardportal deshalb eine Lippenleserin auf die Aufnahmen schauen. Die Expertin lieferte ihre Deutung: Trump soll das Gespräch mit dem Piloten ziemlich ruppig beendet haben.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.
Lippenleserin will Trumps Worte erkannt haben
Der US-Präsident war am Montag nach einem Wochenende auf seinem Golfplatz in New Jersey auf dem Rückweg ins Weiße Haus, wie das US-Boulevardportal The Mirror US berichtet. Beim Aussteigen drehte sich Trump in der Tür des Helikopters Marine One zum Cockpit, gestikulierte heftig und zeigte mehrfach mit dem Finger in Richtung des Piloten. Das Video des Vorfalls verbreitete sich anschließend in den Sozialen Medien.
Was Trump sagte, ist auf dem Video nicht zu hören. Lippenleserin Nicola Hickling räumte zudem ein, dass sein Mund in den ersten rund zehn Sekunden kaum zu erkennen sei. Danach will sie zwei kurze Sätze entziffert haben. Trump habe offenbar gesagt: „Das reicht mir für heute.“ Beim Wegdrehen soll er noch hinzugefügt haben: „Wir sind fertig.“
Kurz darauf stieg der Präsident aus dem Hubschrauber. Dabei ging er an zwei salutierenden Marinesoldaten vorbei, ohne den Gruß zu erwidern, wie The Mirror US schreibt. Sein Blick blieb nach unten gerichtet.
Expertin deutet Gesten als möglichen Ärger
Das Portal ließ die Szene zusätzlich von Körperspracheexpertin Judi James bewerten. Sie beschrieb Trump als „schlecht gelaunt“ und abwesend. Seine Schultern seien gesenkt gewesen, außerdem habe er seine Jacke zusammengezogen, ohne sie zu schließen.
James schränkte ihre Einschätzung allerdings selbst ein. Trumps Gesicht sei während des Gesprächs kaum zu sehen. Deshalb lasse sich aus den Gesten allein nicht sicher ableiten, was in diesem Moment tatsächlich passiert sei.
Die Bewegungen könnten nach ihrer Einschätzung dennoch auf Ärger hindeuten. Trump habe mehrfach mit der flachen Hand scharf nach unten geschlagen. Zuvor habe er auf den Piloten gezeigt und die Bewegung danach wiederholt.
James brachte deshalb noch eine weitere Möglichkeit ins Spiel: Trump könnte sich über die Landung beschwert haben. Doch auch das bleibt Spekulation. Weder der Inhalt des Gesprächs noch der Anlass für die auffälligen Gesten sind durch die Aufnahmen belegt.
Sicher zu sehen ist nur: Trump sprach einige Sekunden lang gestenreich mit dem Piloten, stieg anschließend aus und erwiderte den Salut der Marines nicht. Im Internet führte der Auftritt zu Spekulationen – ohne Belege. Quellen: The Mirror US, nif/red.