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„Tüll und Tränen”: Wer Uwe Herrmann nach Krebs-OPs besuchen durfte

Unterhaltung

Die Diagnose kam für den aus der VOX-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ bekannten Brautausstatter Uwe Herrmann (63) aus heiterem Himmel. Im Februar erfuhr Herrmann, dass er an einer sehr seltenen und aggressiven Form von Hautkrebs erkrankt ist, dem sogenannten Merkelzellkarzinom. Er musste sich zwei mehrstündigen Operationen unterziehen, in denen der Tumor und mehrere Lymphknoten entfernt wurden. Auch Haut musste an seinem Arm transplantiert werden, um die große Wunde zu schließen. In dieser schwierigen Zeit, in der bei dem beliebten Brautmoden-Papst auch Tränen flossen, wollte der 63-Jährige eigentlich keinerlei Besuch in der Dresdner Klinik. Eine Entscheidung, die manchen sicher ungewöhnlich erscheint. „Zwischen Tüll und Tränen“-Star Uwe Herrmann: Eine einzige Person durfte ihn in der Klinik besuchen Nicht einmal sein Sohn Philipp, der mit ihm sein Brautmodengeschäft „Weißes Gewölbe“ führt und ihn zum Opa gemacht hat, sollte an sein Krankenbett kommen, um ihm beizustehen, erzählt Herrmann im Interview mit BUNTE.de. Ein VOX-Kamerateam, mit dem er seit vielen Jahren zusammenarbeitet, begleitete seinen Klinikaufenthalt. Menschen aus seinem engsten Umfeld wollte der 63-Jährige in dieser Zeit aber lieber nicht um sich haben. „Ich wollte im Krankenhaus keinen Besuch. Hätte ich zu dieser Zeit eine Frau gehabt – sie hätte mich nicht besuchen dürfen. Auf keinen Fall, niemand“, unterstreicht Herrmann, der aktuell zwar Single, aber bereit für eine neue Liebe ist, wie er sagt. „Auch mein Sohn durfte mich nicht besuchen, auf keinen Fall.“ ANZEIGE ANZEIGE Seine klare Haltung begründet der Unternehmer und Designer so: „Wissen Sie, was das ausmacht, wenn man so einen Leitlöwen wie mich in so einem Zustand sieht? So war es für mich auch leichter, zwischen den beiden Operationen wieder ins Geschäft zu gehen und da auch wieder für ‚Zwischen Tüll und Tränen zu drehen‘.“ HINTERGRUND „Wehtun ist schöner als Sterben“ „Zwischen Tüll und Tränen“: Uwe Herrmann muss nach Krebs-OP zur Bestrahlung 00:29 Video Nur für Ex-Frau Heike machte Brautmoden-Papst Uwe Herrmann nach Krebs-OPs eine Ausnahme Die Rückkehr nach der ersten Krebs-OP in den Alltag und an seinen Arbeitsplatz sei für ihn so also einfacher gewesen. Nach diesem ersten Eingriff war bei Herrmann eine Mikrometastase festgestellt worden, was ein Rückschlag war. In der zweiten Operation wurden daraufhin mehrere weitere Lymphknoten entfernt. Glücklicherweise wurden dabei aber keine weiteren Metastasen entdeckt, eine erleichternde Nachricht. In Sachen Klinikbesuche machte Herrmann letztlich nur eine einzige Ausnahme. „Meine Ex-Frau Heike, die Mutter meines Sohnes Philipp, war die Einzige, die mich bei den Krankenhausaufenthalten besuchen durfte“, berichtet er. „Der Grund war ganz einfach und menschlich“ Mit Heike war er ab 1986 sechs Jahre lang verheiratet, bis heute haben sie ein freundschaftliches Verhältnis. „Wir feiern immer noch Weihnachten und Geburtstage zusammen.“ Warum er aber nur bei ihr in Sachen Krankenhaus von seiner Regel abwich? „Der Grund war ganz einfach und menschlich. Nach meiner Operation konnte ich mich nicht richtig waschen“, verrät er. Das Angebot der Krankenschwestern zu helfen, habe er nicht angenommen, „weil Männer manchmal Sturköpfe“ seien. Also behalf sich Herrmann mit einer Notlösung – er setzte eine Duschbürste für den Rücken ein, über die er einen Waschlappen zog. „Nur hatte ich keinen Waschlappen. Heike wohnt in der Nähe des Krankenhauses und hat mir einen vorbeigebracht. So ist manchmal das Leben. Am Ende entscheidet ein Waschlappen“, sagt er lachend. Uwe Herrmann nach Krebsdiagnose: „Nächste Woche habe ich mein Vorgespräch für die Bestrahlungen“ Momentan geht es Uwe Herrmann nach eigenen Worten „sehr gut“. Weitere medizinische Schritte sind nach seiner Krebsdiagnose aber nötig: Zur Sicherheit stehen nun Bestrahlungen und eventuell auch noch eine Immuntherapie an, wie er BUNTE.de bereits angekündigt hatte. „Nächste Woche habe ich mein Vorgespräch für die Bestrahlungen. Dann wird man sehen, in welcher Dosis und wie oft man das machen wird“, erzählt er jetzt. In der Zwischenzeit macht Uwe Herrmann das, wofür ihn seine Fans lieben: Er berät Frauen bei der Wahl ihres Brautkleides mit seinem typischen Humor und Charme. Zu sehen ist das wieder am heutigen Freitag (24. Juli) um 17.00 Uhr in der Doku-Soap „Zwischen Tüll und Tränen“ bei VOX. Specials Newsletter Erhalte exklusiven Zugang zu allen wöchentlichen Episoden unseres Video-Podcasts „BUNTE Tüte“.

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