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Türkei: Tote nach Starkregen und Überschwemmungen in Istanbul

Welt

Starke Regenfälle haben in der türkischen Stadt Istanbul starke Überschwemmungen verursacht. Örtliche Medien berichten von mindestens zwei Todesopfern.

Eine 34-jährige Person starb im Stadtteil Sarıyer auf der europäischen Seite der Stadt bei dem Versuch, eine überschwemmte Straße zu überqueren, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet. Bereits am Abend war ein 14-Jähriger gestorben, nachdem ihn ein Stromschlag in einer Pfütze getroffen hatte.

Erdrutsche und Baumumstürze

Infolge des Starkregens füllten sich in vielen Stadtteilen Straßen und Unterführungen mit Wasser, Fahrzeuge blieben auf den überfluteten Straßen stecken. Auch in Erdgeschoss- und Kellerwohnungen soll in einigen Bezirken Wasser eingedrungen sein.

In Sarıyer kletterten einige Fahrgäste eines Busses auf das Dach des Fahrzeugs, in dem sie aufgrund des Hochwassers festsaßen. Auf Videos waren zahlreiche Autos und Busse zu sehen, um die das Wasser stark angestiegen war.

Das Gouverneursamt von Istanbul erklärte auf X, bis gestern Abend seien mehr als 1.000 Notrufe eingegangen, bei denen unter anderem Überflutungen, Erdrutsche und Baumumstürze gemeldet wurden.

Schulunterricht ausgesetzt

Davut Gül, der Gouverneur der Region Istanbul, setzte außerdem den Schulunterricht in Präsenz für heute aus. Auch der Gebrauch von zweirädrigen Fahrzeugen wurde untersagt. Insgesamt seien rund 8.000 Einsatzkräfte sowie 2.000 Fahrzeuge und Arbeitsgeräte im Einsatz, schrieb das Gouverneursamt.

In einigen Bezirken auf der europäischen Seite fielen Strom und Wasser aus oder der Strom wurde abgestellt, dies hielt bis zum Morgen an. Die zeitweise eingeschränkten U-Bahnen und Straßenbahnen haben den Betrieb wieder aufgenommen.

Anhaltender Regen vorausgesagt

Nach Angaben der Stadtverwaltung fiel in einigen Gebieten so viel Regen wie seit 1985 nicht mehr. Der türkische staatliche Wetterdienst sagt anhaltenden Regen und Gewitter für heute voraus.

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