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TV-Moderatorin Verena Wriedt schreibt über den Tod ihres Mannes: „Dachte, ich müsste mit ihm sterben“

Unterhaltung

Am 17. Juni 2021 zerbricht Verena Wriedts (51) bisheriges Leben: Ihr Mann Thomas Schubert bricht vor den Augen seiner Familie zusammen. Trotz Wiederbelebungsversuchen stirbt er im Alter von nur 46 Jahren an einem Herzinfarkt. Der Schock verändert für die Moderatorin alles.

„Ich dachte, ich müsste mit ihm sterben, so schwer war mein Herz“, schreibt Verena Wriedt in ihrem neuen Buch „Der Club, dem niemand beitreten will“, wie „Bild“ berichtet. Besonders ihr Sohn Lio gibt ihr damals Halt: „Ohne Lio hätte ich es nicht geschafft. Er war mein Grund, morgens aufzustehen.“

Wie unmittelbar der Schock war, erzählte Wriedt bereits 2023 im RTL-Interview. „Plötzlich um 21 Uhr ist mein Mann weg“, sagte sie damals. „Von jetzt auf gleich wird dir der Boden unter den Füßen weggerissen.“ Die ersten Tage habe sie sich „wie ein Zombie“ gefühlt.

Heute kann Wriedt anders auf ihren Verlust blicken. Im Gespräch mit BUNTE sagte sie 2025, Thomas sei „immer noch ein Teil von meinem und Lios Leben“. Es vergehe kein Tag, an dem sie nicht über ihn sprechen. Die Erinnerungen seien inzwischen sogar wieder mit Lachen verbunden.

Verena Wriedt: „Die Zeit heilt nicht alle Wunden“

Genau darum geht es auch in ihrem neuen Buch. „Der Club, dem niemand beitreten will“ erzählt von Trauer, Einsamkeit und der Frage, wie ein Leben nach dem Tod des Partners weitergehen kann. „Manches heilt nicht. Man lernt vielmehr, mit dem Fehlenden weiterzuleben“, schreiben die Autorinnen Wriedt und Silke Telgen.

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„Der Club, dem niemand beitreten will“

Wriedt und Telgen kennen sich zunächst nicht. Doch auch Telgens Mann stirbt am selben Tag wie Thomas Schubert. Zwei Jahre später entdeckt Telgen zufällig ein Interview mit Wriedt und erkennt sich in deren Geschichte wieder. Sie nimmt Kontakt auf. Aus dem gemeinsamen Schicksal entsteht eine enge Freundschaft.

Ihre zentrale Erkenntnis: „Zeit heilt nicht alle Wunden. Man lernt vielmehr, damit zu leben.“ Für Wriedt bedeutet das auch, wieder Glück zulassen zu können. „Das Leben kann unfassbar grausam sein. Und dann wieder – auf ganz unerwartete Weise – genauso wunderbar“, schreibt sie.

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