Über 100 000 Fans bei Saisoneröffnung: Großer Jubel nach Muslic-Kampfansage!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Gelsenkirchen – Als Miron Muslic (43) einige Minuten früher als angekündigt die kleine Bühne vor der Veltins-Arena betrat, war der Applaus am lautesten. Der Aufstiegstrainer wurde von den Fans frenetisch gefeiert. So voll war es bei keinem anderen Talk. Im Anschluss wurde Muslic von drei Securitys begleitet, damit sich der Österreicher mit bosnischen Wurzeln einigermaßen frei bewegen konnte. Und in den rund sechs Minuten, in denen Muslic zu den Fans sprach, hingen diese gespannt an seinen Lippen. Muslic: „Brauchen vor niemandem Angst haben“ Muslic legt direkt los mit einer Rückblende inklusive Kampfansage: „Ich hatte hier vor einem Jahr die Möglichkeit, vor so vielen Menschen das Mindset auf Schalke zu ändern. Nicht nur bei den Profis, sondern auch bei den Fans. Wir sind Schalke. Bescheiden, bodenständig, aber ambitioniert. Wir brauchen vor niemandem Angst zu haben.“ Nachfrage der Moderatorin: „Gilt das auch für die Bundesliga?“ Muslics Antwort: „Zu 100 Prozent!“ Großer Jubel. Dann blickt der Trainer weiter voraus. Heute (17 Uhr) und am 16. August (17 Uhr) testet Schalke gegen Bergamo und Real Madrid. Zwei absolute Spitzenteams, die dem Aufsteiger alles abverlangen werden. Muslic: „Das sind Spiele, in denen wir gefordert werden. Wo wir an unsere Grenzen stoßen und diese erweitern werden. Im vergangenen Jahr war es gegen Sevilla richtig hart (2:4, d. Red.). Wir haben unsere Lehren daraus gezogen und eine Woche später gegen Hertha BSC (2:1, d. Red.) keine Sekunde zum Atmen gelassen.“ Und dann hat Muslic auch einen klaren Pokal-Auftrag für seine Mannschaft. Schalke muss am 23. August (20.45 Uhr/Sky und ARD) gegen Halle im DFB-Pokal ran. Muslic: „Wir werden uns bestmöglich vorbereiten. Das ist das erste Pflichtspiel der Saison. Der Fokus wird komplett da sein. Wir fahren dorthin, um zu performen und eine Runde weiterzukommen. Da gibt es kein Wenn und Aber.“ In der vergangenen Saison quälte sich Königsblau gegen Lok Leipzig in die Verlängerung (1:0), holte nur knapp den Sieg. In der 2. Runde war dann gegen Darmstadt (0:4) Feierabend.