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Über diese drei Dinge reden sympathische Menschen in Gesprächen nie

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Über diese drei Dinge reden sympathische Menschen in Gesprächen nie

Von: Sophia Sichtermann

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Manche Menschen stoßen anderen vor den Kopf, obwohl sie eigentlich hilfsbereit sein wollen. Eine Expertin zeigt auf, welche Verhaltensweisen überraschenderweise nicht sympathisch sind.

Hamburg – Was einen Menschen sympathisch macht, wird oft unbewusst wahrgenommen. Wer aufmerksam zuhört, freundlich ist und mit einer offenen Körpersprache auf andere zugeht, hinterlässt in der Regel einen positiven Eindruck. Humor, Authentizität und Offenheit kommen ebenfalls gut an. Gleichzeitig gibt es bestimmte Aussagen und Verhaltensweisen in Gesprächen, die genau das Gegenteil bewirken – auch wenn sie manchmal gut gemeint sind.

Wer anderen ungefragt Ratschläge gibt, meint es häufig gut, doch das Gegenüber erlebt dieses Verhalten oft als Kritik. „Manchmal will man einfach nur etwas erzählen, ohne gleich Ratschläge zu bekommen“, sagt Sabrina Rizzo gegenüber der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Für viele Menschen sei es aus verschiedenen Gründen nicht leicht, dieses Muster abzulegen.

Rizzo erklärt, dass berufliche Prägungen dabei eine Rolle spielen: „Wenn man zum Beispiel Lehrkraft ist, ist es Teil des Berufs, zu helfen und zu beraten. Oder eine Anwältin würde sagen: ‚Pass auf, da gibt es einen Paragraphen ...‘“ Wer berufsbedingt täglich berät, rutscht auch privat schnell in diese Rolle. Einfach nur zuzuhören und empathisch zu sein, ohne sofort Lösungsvorschläge zu machen, falle vielen schwer.

Privates in der Gruppe ausplaudern: Wenn Vertrauen missbraucht wird

Wer in einer größeren Runde Dinge weitererzählt, die ihm jemand im Vertrauen mitgeteilt hat, setzt die betreffende Person damit bloß und verliert sofort an Sympathie. Rizzo ist in ihrer Einordnung klar: „Das ist Bloßstellen.“ Für sie hängt dieses Verhalten unmittelbar mit Loyalität zusammen: „Wer sollte mir sympathisch sein, wenn er mir gerade illoyal gegenüber auftritt?“

Hinter solchem Verhalten stecken laut Rizzo unterschiedliche Motive. Oft handele es sich um passiv-aggressives Handeln: „Es handelt sich um passiv-aggressives Verhalten – wenn jemand nur darauf wartet, einen bloßzustellen, weil er sich daran freut“, sagt die Expertin gegenüber der Frankfurter Rundschau. Manche Menschen hätten dabei auch sadistische Züge oder wollten andere gezielt vorführen, um selbst besser dazustehen. „Wenn sich zum Beispiel zwei Männer für eine Frau interessieren, kann es sein, dass einer versucht, sich durch diese Art der Kommunikation besser zu positionieren“, erklärt Rizzo.

Erfolge kleinreden: Wenn Neid das Gespräch lenkt

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