Übergabe in Texas: Pistorius nimmt ersten F
Die ersten acht F-35-Kampfjets für die deutsche Luftwaffe bleiben zunächst in den USA. Deutsche Piloten und Techniker sollen dort an ihnen zunächst ausgebildet werden. Ab 2027 werden dann die ersten Maschinen auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationiert werden. Sie lösen Tornados der Luftwaffe ab. Zum Auftakt seiner Reise hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in Washington eine Rüstungsvereinbarung mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth unterzeichnet.
Ihm wird nicht entgangen sein, dass es in den USA Proteste gegen den Verkauf des Tarnkappenflugzeuges gibt. Nicht an Deutschland, aber an Saudi-Arabien. 48 Kampfjets gehen an die Saudis, ein milliardenschwerer Deal. In einer Mitteilung an den US-Kongress hieß es, das Außenministerium habe dem geplanten Verkauf von Kampfjets und Zubehör samt militärischer Ausbildung im Gesamtwert von rund 24,3 Milliarden US-Dollar (aktuell rund 21,2 Milliarden Euro) zugestimmt. Präsident Trump hatte das umstrittene Geschäft bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt, ohne dabei Details zum Umfang zu nennen.