"Übermütig geworden" - Brad Pitt über Alkohol-Rückfall und Selbstmord-Gedanken
Sieben Jahre lang hat Brad Pitt einen großen Bogen um Alkohol gemacht, keinen Tropfen getrunken. Eine starke Leistung, wenn man bedenkt oder besser gesagt erahnt, wie abhängig der heute 62-Jährige war. "Bin ein paar Mal übermütig geworden" Doch nun das: "Ich war sieben Jahre lang trocken. Und dann bin ich wieder rückfällig geworden", sagt Brad Pitt im Interview mit dem Magazin "Esquire" und fügt hinzu: "Auf etwas gemäßigtere Weise. Ich bin ein paar Mal übermütig geworden, habe dann aber gemerkt: Das tut mir nicht gut. Nicht in großen Mengen." Muss man sich (wieder) Sorgen machen um Brad Pitt? Trockene Alkoholiker berichten immer wieder, wie schnell auch nur ein kleiner Rückfall schlimme Konsequenzen haben kann. "Habe alles ausprobiert" Dabei hatte Brad Pitt zunächst vieles richtig gemacht: Er war in Therapie und nahm an Treffen der Anonymen Alkoholiker teil. Erst im vergangenen Jahr hatte er davon berichtet, wie schlecht es ihm wirklich ging vor der Therapie: "Ich war so ziemlich am Boden, auf den Knien. Ich habe alles ausprobiert, was man mir angeboten hat", erzählte er laut dpa in einem US-Podcast. Kurze Zeit an Selbstmord gedacht Doch damit nicht genug: Im aktuellen "Esquire"-Interview berichtet Brad Pitt auch, für eine kurze Zeit Selbstmordgedanken gehabt zu haben. "In dieser kurzen Phase dachte ich einfach - ich konnte einfach keinen Ausweg sehen." Der Schmerz sei erdrückend gewesen. "Ich hatte aber nicht vor, es tatsächlich zu tun." Passend zum Thema