Überraschend! Was der Fremdgeh-Biathlet nach dem Skandal bei Olympia jetzt macht
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Sandnes – Vor knapp sechs Monaten überraschte Biathlon-Star Sturla Holm Laegreid (29) mit einer Seitensprung-Beichte. Jetzt sorgt er wieder für eine Überraschung, diesmal mit Plänen für die Zukunft. Fremdgeh-Biathlet studiert jetzt Gegenüber dem norwegischen Portal „ NRK “ verrät der Biathlet, dass er sich in den kommenden Monaten nicht mehr nur noch auf den Sport konzentriert und ein Studium an der Universität Oslo beginnt: „Ich habe im Sport erreicht, was ich wollte, daher ist alles andere ein Bonus. Nicht, dass ich weniger ernst nehmen sollte, sondern einfach mehr Dinge im Leben zulassen.“ Die Richtung, die der Biathlet nun einschlägt: „Physik und Astronomie, also nicht gerade die einfachsten Fächer. Aber wenn ich es schaffe, auch nur ein Fach in diesem Semester zu bestehen, bin ich zufrieden.“ Bei vielen Fans und Kollegen war er im Winter persönlich durchgefallen. Bei den Olympischen Spielen gewann er im Einzel Bronze und nutzte den Moment danach, um öffentlich im TV eine Seitensprung-Beichte abzulegen. Unter Tränen erklärte er damals: „Vor sechs Monaten habe ich die Liebe meines Lebens getroffen. Doch vor drei Monaten habe ich den größten Fehler meines Lebens gemacht.“ Nach dieser öffentlichen Fremdgeh-Beichte erwartete ihn ein sehr negatives Echo in der Presse und den sozialen Medien. Danach folgte eine weitere Bronzemedaille im Sprint, außerdem gewann er dreimal Olympia-Silber (Verfolgung, Massenstart, Staffel). Bereits bei den Olympischen Spielen 2022 gewann er mit der Staffel Gold. Jetzt folgt für ihn das nächste Kapitel. Für den Norweger ist es nicht das erste Mal, dass er sich an der Uni eingeschrieben hat. Vor seinen Wintersport-Erfolgen studierte er bereits Industrieökonomie an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens sowie Nanotechnologie. Weil es sich mit dem harten Training aber nicht vereinbaren ließ, fokussierte er sich auf den Sport. Wie es diesmal wird? Unklar. Anders Øverby, Co-Trainer der norwegischen Herren-Nationalmannschaft, sagt aber: „Ich bin der Überzeugung, dass jeder das tun dürfen sollte, was er möchte und was ihm Freude bereitet. Manchmal ist es Lernen, manchmal Renovieren. Solange wir darauf vertrauen können, dass er im Biathlon-Training bleibt, sind wir zuversichtlich.“