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Überraschung bei Stiftung Warentest: Günstiger Airfryer schlägt teures Markengerät deutlich

Wirtschaft

Teurer heißt nicht unbedingt besser: Im großen Airfryer-Test von Stiftung Warentest lässt eine Heißluftfritteuse für 85 Euro ein teures Markengerät hinter sich.

Ein hoher Preis auf der Verpackung weckt auch hohe Erwartungen. Wer für einen Airfryer fast 250 Euro bezahlt, rechnet mit Spitzenleistung in der Küche. Im aktuellen Test von Stiftung Warentest geht diese Rechnung aber nicht auf.

Stiftung Warentest kürt Airfryer für 85 Euro zum Preistipp

Die Ninja Crispi Pro kostet rund 250 Euro und landet mit der Note 2,9 nur im befriedigenden Bereich. Als einziges Gerät im gesamten Test arbeitet sie ohne Schublade, stattdessen gart sie in einer herausnehmbaren Glasschale. Einen Vorteil bringt das laut den Testern nicht. Bei der Zubereitung reicht es insgesamt nur für ein befriedigendes Ergebnis. Pommes bräunte das Gerät ungleichmäßig und teilweise sogar angebrannt

Ganz anders sieht es beim Testsieger aus. Die Philips 5000 Series Steam kostet mit 199 Euro weniger als die Ninja und erreicht die Note 2,1. Sie hält und verteilt die Temperatur im Test am besten, ihre Pommes fallen entsprechend gleichmäßig aus. Als einziges Gerät kann sie zusätzlich dämpfen.

Noch deutlicher wird der Preis-Leistungs-Unterschied bei den Preistipps der Tester. Die Bosch Serie 4 mit einem Garraum kostet nur 85 Euro und erreicht die Note 2,3. Die Medion P20 XXL Twin mit zwei Garräumen bringt es für 90 Euro auf eine 2,4. Beide Geräte bewertet Stiftung Warentest als gut und sie sind deutlich günstiger als teure Spitzenmodelle.

Praxistipps für den Airfryer

Nicht nur die Technik ist beim Airfryer wichtig. Wer Spitzenergebnisse möchte, muss seine Heißluftfritteuse auch richtig bedienen. So ist es beim Airfryer vor allem wichtig, den Garkorb nicht zu überladen. Denn nur wenn die Luft frei zirkulieren kann, wird das Ergebnis gleichmäßig knusprig statt blass. Viele Geräte erinnern von selbst daran, die Pommes im Korb durchzuschütteln. Wer diese Funktion nutzt, bekommt gleichmäßig gebräunte Pommes.

Bei Backpapier ist dagegen Vorsicht geboten: Drückt der Luftstrom es beim Vorheizen gegen das Heizelement, kann es Feuer fangen. Und wer seinen Garkorb gleich nach dem Kochen auswischt statt ihn stehen zu lassen, erspart sich später mühsames Schrubben, denn Eingetrocknetes sitzt bekanntlich fest.

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