Überraschung im ZDF und in der Mediathek: Krimi-Serie kehrt nach 3 (!) Jahren doch noch zurück
"Juliet" meldet sich mit frischen Episoden aus De Haan an der belgischen Nordsee zurück. Die erste Staffel lief 2023 eher unterhalb des Quoten-Radars, weshalb die Ankündigung durchaus überrascht. Nach längerer Pause bekommt Charlotte De Bruyne als Kommissarin Juliet Dumon im ZDF noch einmal die Chance, dunkle Geheimnisse zwischen Dünen und Nordsee-Lokalkolorit zu lösen. Ab September gibt es drei neue Fälle von "Juliet", jetzt geht es also ganz schnell. Das Team muss allerdings zeigen, ob komplexe Fälle und sensible Figuren heute ein Krimi-Publikum fesseln können. Neue Folgen: Darum geht's in "Juliet" Die erste Episode, "Der Kreis der Frauen", beginnt mit einem Todesfall im beschaulichen De Haan. Die krebskranke Andrea Smits wird vergiftet aufgefunden. Juliet und ihr Team stoßen auf rivalisierende Beziehungsgeflechte, heimliche Unterstützungszahlungen und misstrauische Angehörige – vom Ehemann der Freundin bis hin zu einer deutschen Heilpraktikerin, mit der die Tote zerstritten war. Ein dubioser Abschiedsbrief auf dem Friedhof lässt die Ermittelnden zunächst an Suizid denken, doch das Team bleibt wachsam. Nicht nur der Fall, sondern auch das Privatleben bringt Turbulenzen. Juliets Beziehung zu Anwalt Sam steckt mitten in einer Bewährungsprobe. Gleichzeitig belasten Familiengeheimnisse und Sorgen um Nichte Chloé die Kommissarin. Erneut dabei sind Nabil Mallat, Amber Naert, Helder Onkelinx, Jonas Vermeulen. Gastrollen übernehmen Nicki von Tempelhoff und weitere bekannte Gesichter aus der niederländisch-belgischen Serienlandschaft. ZDF-Quoten erfüllten nicht die Erwartungen Die erste Staffel 2023 blieb mit durchschnittlich 2,25 Millionen Menschen vor den Bildschirmen hinter anderen ZDF-Krimis zurück, konnte aber einen kleinen Kultstatus in der Krimi-Community erringen. Nun bekommt "Juliet" noch einmal die Chance, ein neues (größeres) Publikum für sich zu gewinnen und den Status als Geheimtipp hinter sich zu lassen.