DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,70 % 64.764,99 USD 18:39:42 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ubisoft: Zwei Jahre altes Mobile-Spiel rettet das Quartal

Wirtschaft

Ubisofts Verkäufe sind im ersten Geschäftsquartal um 9,2 Prozent gesunken. Dass der Konzern seine eigene Prognose dennoch leicht übertraf, lag allein an Invincible: Guarding the Globe. Das Mobile-Spiel erreichte mehr als zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung ein Rekordquartal. Sechs Millionen Euro über der Prognose Für die drei Monate bis zum 30. Juni 2026 meldet Ubisoft Nettobuchungen in Höhe von 255,8 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es noch 281,6 Millionen Euro. Mit dem Ergebnis übertraf Ubisoft die eigene Prognose von rund 250 Millionen Euro um knapp sechs Millionen Euro. Verantwortlich dafür sei ausschließlich die über den Erwartungen liegende Entwicklung von Invincible: Guarding the Globe gewesen. Der übrige Spielekatalog einschließlich Rainbow Six Siege habe sich dagegen lediglich wie erwartet entwickelt. Fernsehserie bringt Spieler zurück Invincible: Guarding the Globe ist ein kostenloses Idle-Rollenspiel für Android und iOS, das Ubisoft bereits im Februar 2024 veröffentlicht hat. Mehr als zwei Jahre später erzielte der Titel nun sein bislang bestes Quartal. Ubisoft führt das unerwartete Wachstum auf die im März gestartete vierte Staffel der zugrunde liegenden Fernsehserie sowie auf eine neue Spielfigur zurück. Dadurch seien mehr Spieler auf das Spiel aufmerksam geworden, länger dabeigeblieben und eher bereit gewesen, Geld für Inhalte auszugeben. Konkrete Buchungszahlen für den einzelnen Titel nennt Ubisoft allerdings nicht. Die Entwicklung hinterlässt deutliche Spuren in der Plattformverteilung. Mobile-Spiele standen im zurückliegenden Quartal für 19 Prozent der gesamten Verkäufe. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 10 Prozent. Der Anteil hat sich damit beinahe verdoppelt. Konsolen verloren im gleichen Zeitraum von 50 auf 46 Prozent, während der PC leicht von 26 auf 27 Prozent zulegte. Ubisoft erwartet weiter hohe Verluste Das überraschend starke Mobile-Spiel ändert wenig am schwierigen Gesamtbild. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Ubisoft weiterhin einen hohen einstelligen Rückgang der Verkaufserlöse. Ubisoft prüft daher auch neue Finanzierungsmöglichkeiten, um anstehende Schulden zu bedienen und deren Laufzeiten zu verlängern. Erst im kommenden Geschäftsjahr 2027/2028 soll wieder mehr Geld erwirtschaftet als ausgegeben werden.

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