DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Ubuntu: Enterprise Store verteilt Snaps ohne direkten Internetzugang

Allgemein

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Canonical hat den Enterprise Store angekündigt, einen lokal betriebenen Proxy für die Verteilung von Snap-Paketen in Netzen, in denen ausgehende Internetverbindungen nur eingeschränkt erlaubt sind. In vollständig abgeschotteten Umgebungen kann er zudem Charms und Charm-Bundles als lokale Charmhub-Instanz bereitstellen. Der Dienst richtet sich an regulierte Branchen, Unternehmensnetze mit strikten Vorgaben für Internetzugriffe und Air-Gap-Umgebungen. Er ist Bestandteil von Ubuntu Pro. Weiterlesen nach der Anzeige Der Enterprise Store – als Weiterentwicklung des Snap Store Proxy – soll laut Ankündigung verhindern, dass jedes System eines Unternehmens direkt auf den Snap Store zugreifen muss. Stattdessen läuft die Kommunikation registrierter Clients über eine Instanz im eigenen Netz. Diese ruft Snap-Pakete im verbundenen Betrieb ab, speichert sie zwischen und liefert sie an interne Clients aus. Cache und Offline-Updates für restriktive Netze Ein lokaler Cache beschleunigt wiederholte Downloads und senkt den Bandbreitenbedarf. In vollständig abgeschotteten Netzen arbeitet der Enterprise Store im Offline-Modus als lokaler Snap Store. Administratoren exportieren die benötigten Snaps und Metadaten zunächst auf einem System mit Internetzugang und importieren sie anschließend in die isolierte Umgebung. Zudem können Administratoren festlegen, welche konkrete Revision eines Snap-Pakets die Clients erhalten. Dieses Pinning soll verhindern, dass Systeme während des laufenden Betriebs unerwartet auf eine neuere Version wechseln. Snaps sind weitgehend eigenständige Linux-Pakete, die Anwendungen samt benötigten Bibliotheken und Metadaten bündeln. Snapd installiert und aktualisiert sie auf den Zielsystemen. Charms stammen dagegen aus dem Juju-Ökosystem von Canonical. Sie sind Operatoren, die das Wissen für Installation, Konfiguration, Skalierung, Integration und laufenden Betrieb einer Anwendung enthalten. Die Charm-Unterstützung steht laut Canonical derzeit nur im Offline-Modus zur Verfügung. Unternehmen können dann Charms und Charm-Bundles über eine lokale Charmhub-Instanz bereitstellen. APT-Pakete und weitere Laufzeitabhängigkeiten eines Charms deckt der Enterprise Store jedoch nicht ab; Unternehmen müssen sie separat bereitstellen. Kubernetes-Charms benötigen außerdem eine separate lokale OCI-Registry für Container-Images; eine solche Registry bringt der Enterprise Store nicht mit. Weiterlesen nach der Anzeige Für die Hochverfügbarkeit lassen sich mehrere Enterprise-Store-Instanzen hinter einem Reverse Proxy betreiben. Fällt eine Instanz aus, kann der Proxy Anfragen an eine andere erreichbare Einheit weiterleiten. Reverse Proxies können dabei die Last verteilen und nicht erreichbare Backends per Health Check erkennen. Integritätsprüfung von Snaps bleibt erhalten Canonical zufolge verändert der Enterprise Store die Integritätsmechanismen von Snaps nicht. Die Paketdateien und ihre kryptografischen Nachweise bleiben erhalten. Snapd kann Integrität und Herkunft der abgerufenen Snaps damit weiterhin prüfen. Der Enterprise Store dient dabei als kontrollierter Verteilpunkt, ohne diese Mechanismen auszuhebeln. Canonical stellt den Enterprise Store im Rahmen von Ubuntu Pro bereit. Ubuntu Pro ist für die private Nutzung auf bis zu fünf Maschinen kostenlos verfügbar; damit lässt sich die Lösung auch im Labor testen. Für Enterprise-Store-Installationen mit mehr als 25 Clients ist laut Canonical eine Lizenz erforderlich. Für größere oder regulierte Umgebungen bietet das Unternehmen Unterstützung bei Planung, Einrichtung und Betrieb an.

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