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Udo Lindenberg: Hamburger Musiker attackiert AfD vor Wahl in Sachsen-Anhalt

Unterhaltung

"Definitiv nicht blau"

Udo Lindenberg greift AfD mit scharfen Worten an

Von t-online

Aktualisiert am 05.09.2026 - 03:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bezieht Hamburgs Ehrenbürger Udo Lindenberg Stellung. Auf Instagram warnt der Musiker vor der AfD.

Hamburgs Ehrenbürger Udo Lindenberg hat sich kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gegen die AfD positioniert. In einem Instagram-Beitrag ruft der Musiker seine Follower dazu auf, sich die Programme der Parteien genau anzusehen.

Dabei geht Lindenberg auch auf die Unzufriedenheit mit Politik und Parteien ein. Eine reine Protestwahl hält er dennoch für den falschen Weg. "Wut ist noch kein Wahlprogramm!! Und ein Protestkreuz kein Feuerlöscher", schreibt der 80-Jährige. Wer davon ausgehe, dass mit der AfD alles besser werde, solle sich fragen: "Für wen?"

Lindenberg greift sechs AfD-Positionen auf

In seinem Beitrag beschäftigt sich Lindenberg mit sechs politischen Themen. Er nennt unter anderem die Steuerpolitik, das Waffenrecht und Grenzkontrollen. Zudem äußert er sich zur Europäischen Union und zum Klimaschutz. Zu jedem Punkt schildert er seine Einschätzung der jeweiligen AfD-Position.

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Beim Thema "Remigration" erinnert Lindenberg an frühere Aussagen des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke. Er wirft dabei die Frage auf, welche Menschen von solchen politischen Plänen betroffen sein könnten – darunter Menschen mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht oder eingebürgerte Deutsche.

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Zum Schluss schreibt Lindenberg, wer Deutschland "wirklich liebt", solle "schwarz rot gold, gelb oder grün oder lila" wählen, "aber definitiv nicht blau".

Lindenberg äußert sich immer wieder politisch

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am Sonntag, 6. September, statt. Kurz vor dem Urnengang liegt die AfD in mehreren Umfragen deutlich vor der CDU. Im ZDF-"Politbarometer Extra" kam sie zuletzt auf 40 Prozent, die CDU auf 23 Prozent. Infratest dimap sah die AfD bei 42 und die CDU bei 22 Prozent. Wahlumfragen bilden allerdings lediglich die Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung ab.

Auch in der Vergangenheit äußerte sich der Musiker wiederholt zu politischen Themen und gegen Rechtsextremismus. Lindenberg lebt seit Jahrzehnten in Hamburg und ist seit 2022 Ehrenbürger der Hansestadt. Die Stadt würdigte bei der Verleihung ausdrücklich auch sein langjähriges Engagement gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung.

Verwendete Quellen

instagram.com: Beitrag von Udo Lindenberg vom 3. September 2026

wahlen.sachsen-anhalt.de: Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

hamburg.de: "Hamburger Ehrenbürger – Udo Lindenberg"

afd-lsa.de: Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2026 (PDF)

afd.de: Stellungnahme von Björn Höcke zu Äußerungen über "Remigration" (PDF)

Transparenzhinweis

Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.

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