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Ukraine aktuell: Putin wohl in Sorge um Atom-U-Boote

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Putin schützt Atom-U-Boote mit ungewöhnlichen Mitteln

10.08.2026 - 07:21 UhrLesedauer: 2 Min.

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Putins Atom-U-Boote sind mit Netzen überspannt. Russland meldet die Einnahme von Gebieten in Donezk. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Montag, 10. August

Putin hat wohl Angst um Atom-U-Boote

Die russische Marine hat Satellitenbildern zufolge ihre Atom-U-Boote mit Netzen umhüllt, um sie vor Drohnenangriffen zu schützen. An mehreren russischen Stützpunkten seien Netze gesehen worden, schreibt unter anderem "The War Zone" (TWZ).

Am Marinestützpunkt Rybatschi, der Heimathafen der meisten Atom-U-Boote der Borei- und Borei-A-Klasse ist, wurde weiteren Satellitenbildern zufolge bereits im Mai damit begonnen, die Boote in Netze zu hüllen. Auch schwimmende Ölsperren sind auf den Bildern zu erkennen. Sie sollen unter anderem Schutz gegen mit Sprengstoff beladene Kamikaze-Drohnenboote bieten.

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Russland meldet Einnahme von zwei Dörfern in Region Donezk

Russische Truppen haben nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau zwei Dörfer in der ostukrainischen Region Donezk unter ihre Kontrolle gebracht. In einer Mitteilung des Ministeriums auf Telegram heißt es, die Streitkräfte hätten Wasjutynske und Torezk eingenommen.

Das ukrainische Militär bestätigte dies zunächst nicht. Der Generalstab in Kiew berichtete am späten Abend, ukrainische Truppen hätten 24 Angriffe um Kostjantyniwka, Illiniwka und andere Orte abgewehrt. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in seiner Videoansprache nicht zu Veränderungen des Frontverlaufs.

Vučić warnt vor größerem Krieg in Europa

Nach dem ersten Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Serbien hat Präsident Aleksandar Vučić Europa vor einem größeren Krieg gewarnt. Im Podcast von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner sagte Vučić: "Wir stehen am Anfang eines viel, viel größeren Krieges." Hier lesen Sie mehr.

Sonntag, 9. August

Diplomatische Verstimmung durch Explosion von Drohne in Bulgarien

Die Explosion einer mutmaßlich ukrainischen Drohne nahe einer strategisch wichtigen Gaspipeline in Bulgarien hat zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Sofia und Kiew geführt. Nach einer ersten Untersuchung der Trümmer erklärte das bulgarische Verteidigungsministerium am Samstag, es handle sich um einen Drohnentyp, der von den ukrainischen Streitkräften "häufig verwendet" werde. Kiew bestritt, vorsätzlich ein Fluggerät nach Bulgarien gelenkt zu haben.

"Derzeit deutet nichts darauf hin, dass es sich um einen vorsätzlichen Vorfall handelt", erklärte das bulgarische Verteidigungsministerium zu dem Drohnenvorfall. Die Ukraine stehe "in engem Kontakt mit der bulgarischen Seite, um die Umstände zu klären", sagte der ukrainische Außenamtssprecher Heorhij Tychyj. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass die ukrainischen Streitkräfte kein Fluggerät vorsätzlich nach Bulgarien gelenkt haben." Ob die Drohne tatsächlich ukrainisch war, bestätigte Tychyj indes nicht. Außenministerin Welislawa Petrowa bestellte die ukrainische Botschafterin Olessia Ilaschtschuk für Montag ein.

Die mit Sprengstoff beladene Drohne war am Samstag nahe der Grenze Bulgariens zum EU- und Nato-Nachbarland Rumänien explodiert. Nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew stürzte sie bei Kardam nahe dem Schwarzen Meer in ein Sonnenblumenfeld. Die Explosion ereignete sich demnach rund tausend Meter von einer Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline entfernt, die die Türkei mit der Ukraine verbindet. Verletzt wurde niemand.Radew zufolge führte die Drohne eine "erhebliche" Menge Sprengstoff mit sich.

Ältere Nachrichten zum Krieg in der Ukraine lesen Sie hier.

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