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Ukraine aktuell - Russland meldet Treffer auf Fire Point-Fabrik in Kiew

Welt

Newsblog zum Krieg in der Ukraine Ukraine attackiert Raffinerien – Russland meldet "Flamingo"-Treffer Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! In Kiew will Russland eine Rüstungsfabrik getroffen haben. Die Ukraine greift russische Raffinerien an. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 8. August Raffinerien in Brand: Ukraine trifft Ölanlagen in Russland Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Ilski in der südrussischen Region Krasnodar sind örtlichen Behörden zufolge fünf Menschen verletzt worden. Auf dem Gelände sei ein Feuer ausgebrochen, teilen die Behörden mit. Zudem werden Drohnenangriffe auf eine Industrieanlage in der russischen Region Samara gemeldet, wie der dortige Gouverneur mitteilt. Das Unternehmen wird nicht namentlich genannt. Russische Medien berichten, dass es sich um die Rosneft-Ölraffinerie Sysran handele. Der ukrainische Generalstab bestätigte beide Angriffe. Das russische Verteidigungsministerium erklärt, die Luftabwehr habe in der Nacht 397 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen zerstört. Die Angaben der beiden Kriegsparteien können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. Russische Reederei nimmt nach Schiffsuntergang keine Aufträge mehr an Der russische Logistik- und Schifffahrtskonzern Fesco nimmt nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eines seiner Schiffe keine neuen Frachtaufträge für das Schwarze Meer mehr an. Die "Janina" sei in der Nacht zum Samstag durch ukrainische Seedrohnen beschädigt worden und gesunken, teilt der staatliche russische Atomkonzern und Fesco-Eigentümer Rosatom mit. Russland meldet Treffer auf wichtige Rüstungsfabrik in Kiew Das russische Militär spricht nach dem nächtlichen Luftangriff auf Kiew von einem Schlag gegen den ukrainischen Rüstungshersteller Fire Point. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es sei eine Produktionsstätte getroffen worden, die Teile und Sprengköpfe für den ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo herstelle. Außerdem sei ein Treibstofflager vernichtet worden, das die ukrainische Armee beliefere. Belege für diese Darstellung lieferte die russische Seite nicht. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram von Berichten über brennende Öltanks im Stadtteil Obolon. Schwerpunkt des Luftangriffs mit Raketen und Kampfdrohnen war nach ukrainischen Angaben wie schon am Donnerstag der Vorort Browary mit seinen Logistikzentren. Drei Menschen wurden nach Behördenangaben getötet, aber nicht in Browary, sondern weit außerhalb im Dorf Puchiwka, wo eine Drohne das Wohnhaus einer Familie traf. Die russische Armee listet seit einiger Zeit die angeblichen militärischen oder militärindustriellen Ziele ihrer Luftangriffe auf. Überprüfen lässt sich dies in den vielen Fällen nicht. Fire Point ist mit dem Marschflugkörper Flamingo, der Langstreckendrohne FP-1 und der Mittelstreckendrohnen FP-2 einer der wichtigsten einheimischen Lieferanten der ukrainischen Armee. Schwere Angriffe auf Kiew In zwei Bezirken der ukrainischen Hauptstadt Kiew werden nach einem Luftalarm Brände gemeldet, wie der Bürgermeister mitteilt. Reuters-Reporter hörten mehrere heftige Explosionen. Der Stadt fehlt es chronisch an Flugabwehrsystemen, die russische ballistische Raketen abfangen können. Nach offiziellen Angaben sind drei Menschen ums Leben, darunter ein Kind. Getroffen wurden drei Orte im nahe Kiew gelegenen Bezirk Boryspil, wie der Leiter der regionalen Verwaltung, Tymur Tkatschenko, mitteilt. Drei weitere Menschen werden demnach verletzt. Rakete reißt Loch in Dach von Fußballstadion Eine russische Rakete hat das Fußballstadion von Odessa getroffen und ein Loch in das Dach gerissen. Auch auf den Rängen, vor allem im VIP-Bereich, gab es Schäden, meldet die Militärverwaltung der Stadt. Eine Person sei verletzt worden. Aufnahmen zeigen das Loch im Dach und zersplittertes Glas auf den Sitzen. Zum Zeitpunkt des Angriffs seien keine Zuschauer im Stadion gewesen. Das Stadion, das Platz für mehr als 34.000 Fans bietet, ist die Heimspielstätte sowohl von Chornomorets Odessa als auch von den Seasters. Das nächste dort geplante Spiel findet soll am heutigen Samstag stattfinden. Ob aber angepfiffen werden kann ist unklar. Freitag, 7. August Neue Russland-Sanktionen passieren den Senat Der US-Senat hat nach langen Debatten für ein Sanktionsgesetz gestimmt, mit dem Russland wegen des Ukraine-Kriegs stärker unter Druck gesetzt werden soll. Die Senatorinnen und Senatoren votierten mit einer deutlichen Mehrheit von 86 zu 11 Stimmen für das maßgeblich vom unlängst gestorbenen US-Senator Lindsey Graham vorangetriebene Gesetz, das noch das Repräsentantenhaus passieren muss. Wegen der Parlamentsferien wird dies wohl erst im September geschehen. Das Gesetz berechtigt US-Präsident Donald Trump unter anderem, die fünf größten Käufer russischer Energieträger mit Sanktionen zu belegen – sowie die fünf Länder, die Russland am meisten dabei helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Demnach sind Strafzölle von bis zu 100 Prozent möglich. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die große Bezieher von russischem Erdöl sind. Auch die EU war zwischenzeitlich ins US-Visier geraten. Doch soll der Kauf von russischem LNG-Gas nach Europa spätestens im kommenden Jahr auslaufen. Loading... Loading... Loading... Das Gesetz trägt laut jüngst veröffentlichten Ergänzungen den Namen des kürzlich gestorbenen Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham, der es bereits im vergangenen Jahr vorangetrieben hatte. Das Vorhaben steckte lange im Senat fest. Nach dem Tod Grahams setzten sich seine Kollegen in der Kongresskammer für eine rasche Verabschiedung ein. Kreml ließ Kriegsgegner zu – jetzt droht der Ausschluss Erst durfte Russlands einzige Antikriegspartei antreten, nun verhandelt das Oberste Gericht über ihren Ausschluss. Geklagt hat eine kremltreue Konkurrentin. Mehr dazu lesen Sie hier.

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