Ukraine aktuell - Trump zu Selenskyj: "Wir wollen auch Raketen"
Newsblog zum Krieg in der Ukraine Trump: "Wir wollen auch Raketen" Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! US-Präsident Donald Trump reagiert auf Selenskyjs Hilferuf. Die Ukraine will mehr russische Rüstungsfirmen angreifen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 7. August Russland: Haben drei Schiffe mit Rüstungsgütern für Ukraine getroffen Russland hat nach eigenen Angaben erneut Frachtschiffe mit Rüstungsgütern für das ukrainische Militär angegriffen. Drei Schiffe seien im Schwarzen Meer getroffen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die russischen Streitkräfte greifen verstärkt Frachter an, die nach Darstellung Russlands militärische Güter in die Ukraine bringen. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht. Trump: "Wir wollen auch Raketen" US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die Militärhilfen der Biden-Regierung die US-Vorräte erschöpft hätten und die Vereinigten Staaten ihr Arsenal nun wieder aufbauen würden und auf die eigene Munition angewiesen seien. Das berichtet der "Kyiv Independent". Auf die erneuten Rufe des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach Langstreckenraketen und Patriot-Luftabwehrsystemen erwiderte Trump demnach: "Wir wollen auch Raketen." Auf die Frage nach verstärkten Angriffen Russlands auf zivile Ziele sagte Trump: "Sehen Sie, wir sind nicht involviert. Uns trennt ein Ozean." Dennoch beunruhige ihn die hohe Zahl der Kriegsopfer. Wildberries: Logistikzentrum in Jekaterinburg brennt nach Angriff Der russische Online-Händler Wildberries teilt mit, dass sein Logistikzentrum in Jekaterinburg nach einem Angriff in Brand geraten ist. Details zu der Attacke nennt der Online-Händler in seiner Mitteilung auf Telegram nicht. Wildberries ist der Marktführer in Russland. Die Ukraine hat bereits etliche seiner Lager angegriffen und begründet dies damit, dass Wildberries auch vom russischen Militär genutzt wird. Die Millionenstadt Jekaterinburg liegt weit im russischen Hinterland am Ural. Lager von Agrarfirma in Charkiw brennt nach russischem Angriff Ein russischer Drohnenangriff hat in der ostukrainischen Region Charkiw ein Feuer in den Lagerhallen eines Agrarunternehmens ausgelöst. Der Angriff habe sich in der Gemeinde Balaklija ereignet, teilen die örtlichen Behörden über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Donnerstag den von russischen Angriffen betroffenen Landwirten Unterstützung zugesagt. Moskau greift verstärkt landwirtschaftliche Exportanlagen und Handelsschiffe in der Schwarzmeerregion der Ukraine an. Donnerstag, 6. August Selenskyj gibt Angriffsbefehl auf russische Rüstungsfirmen Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einer Sitzung der militärischen und politischen Führung seines Landes spezielle Einsätze gegen Russlands Rüstungsindustrie angeordnet. Dabei gehe es um "bestimmte Unternehmen, die wir bereits identifiziert haben", teilte Selenskyj auf Facebook mit. Alle Anwesenden bei der Sitzung hätten klare Aufgaben erhalten. "Ich erwarte, dass sie vollständig erfüllt werden." Russlands Militärindustrie müsse "spürbar eingeschränkt" werden. Details zu den bevorstehenden Einsätzen nannte Selenskyj nicht. Er beklagte, dass Moskau weiterhin Unterstützung sowie wichtige Komponenten für seine Kriegsführung aus dem Ausland erhalte. "Wir sehen, dass jede russische Rakete, jede Drohne und andere Waffen kritische Komponenten aus anderen Ländern enthalten, ohne die solche Waffen einfach nicht existieren könnten." Umfrage: Mehrheit der Ukrainer misstraut Präsident Selenskyj Der frühere ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj ist in einer Umfrage zum vertrauenswürdigsten Politiker seines Landes gekürt worden. Auf den Plätzen unmittelbar dahinter landeten der erst vor kurzem entlassene Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sowie der Kommandeur der ukrainischen Drohnen-Streitkräfte, Robert Browdy. Präsident Wolodymyr Selenskyj landete in der Umfrage des sozialen Umfrageinstituts "Sozis" nur auf dem sechsten Rang, noch hinter dem neuen Armeechef Mychajlo Drapatyj und dem Leiter seiner Präsidialkanzlei, Kyryllo Budanow. Die repräsentative Umfrage unter 2.000 Ukrainern wurde nach Angaben von "Sozis" zwischen dem 28. Juli und 2. August durchgeführt. Weitere Details zur Umfrage zur Lage in der Ukraine lesen Sie hier. Russland attackiert deutschen Frachter im Schwarzen Meer Ein Frachter einer deutschen Reederei ist im Schwarzen Meer von russischen Drohnen getroffen worden. Die "Emil" sei am Mittwoch rund 21 Seemeilen vor der ukrainischen Hafenstadt Odessa unterwegs gewesen, als sie mehrfach angegriffen worden sein soll, berichtet die "Bild"-Zeitung. Dem Bericht zufolge brach Feuer aus, mehrere technische Systeme fielen aus. Das Schiff sei zeitweise manövrierunfähig gewesen. Die "Emil" fährt unter liberianischer Flagge, gehört aber der Reederei Johann M. K. Blumenthal GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg. Die elf Besatzungsmitglieder wurden laut "Bild" evakuiert, Deutsche seien nicht darunter gewesen. Verletzt wurde demnach niemand. Während der Evakuierung soll es aber zu einem weiteren Angriff gekommen sein. Im Video | Russischer Beschuss trifft Hamburger Frachter Player wird geladen Russland hat am Donnerstag Angriffe auf zwei Frachtschiffe bestätigt, nannte aber weder Namen noch Herkunft der Schiffe. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte jedoch ein Video des Angriffs, auf dem die "Emil" zu erkennen ist. Das Ministerium begründete die Attacken damit, dass die Frachter angeblich Rüstungsgüter für das ukrainische Militär transportiert hätten. Loading... Loading... Loading... Nach ukrainischen Angaben wurde am Mittwoch auch das Getreideschiff "Mera Queen" im Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff fuhr unter der Flagge von Guinea-Bissau und war demnach mit Weizen beladen. Ein Besatzungsmitglied sei dabei getötet worden. Russland greift Schiff in Ukraine an – Toter und Verletzte Bei einem erneuten russischen Angriff auf ein Schiff in der Schwarzmeerregion Odessa sind nach ukrainischen Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. "Diesmal wurde ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrender Handelsfrachter getroffen, der mit ukrainischem Weizen beladen war", teilte Regionalgouverneur Oleh Kiper beim Messengerdienst Telegram mit. Der Rumpf des Schiffs sei beschädigt, die anderen Besatzungsmitglieder seien an Land gebracht worden.