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Ukraine greift St. Petersburg erneut mit Drohnen an - Ölterminal getroffen

Technologie

Die Ukraine hat am Samstag Ziele in St. Petersburg angegriffen. Nach russischen Angaben wurde ein Ölterminal getroffen. Zudem stürzte eine Drohne am Peterhof ab, der berühmten Schloss- und Parkanlage vor den Toren der Millionenstadt.

Der St. Petersburger Gouverneur Alexander Beglow erklärte laut der finnischen Tageszeitung „Ilkka-Pohjalainen“, die russische Luftabwehr habe 72 Drohnen über der Stadt abgeschossen. Eine davon sei in Peterhof niedergegangen. Verletzte oder Schäden habe es dort nicht gegeben.

Ölterminal im Hafenbereich getroffen

Beglow bestätigte dem Bericht zufolge auch einen Treffer auf dem Gelände eines Ölterminals in St. Petersburg. Dort sei ebenfalls niemand verletzt worden. In der Stadt seien am Morgen gegen 6.30 Uhr Explosionen zu hören gewesen. Zudem seien ukrainische Langstreckendrohnen am Himmel gesichtet worden, berichtet der „Kyiv Independent“.

Auf Fotos und Videos aus sozialen Netzwerken waren demnach Flammen und Rauchschwaden über dem Hafengebiet zu sehen. Eine unabhängige Bestätigung der Aufnahmen liegt nicht vor.

Peterhof liegt westlich von St. Petersburg am Finnischen Meerbusen. Die Anlage mit ihren Palästen, Gärten und Wasserspielen entstand im 18. Jahrhundert unter Zar Peter dem Großen und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Russlands.

Drohnentrümmer auch bei Wyssozk

Nicht nur St. Petersburg selbst war betroffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Oblast Leningrad fielen Drohnentrümmer auch in der Umgebung des Hafens von Wyssozk nieder. Die Hafenstadt liegt südwestlich von Wyborg. Weitere Einzelheiten würden noch geprüft, hieß es.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf X, die Angriffe hätten nicht nur die Öl-Infrastruktur des Hafens getroffen, sondern auch den Marinestützpunkt Kronstadt vor St. Petersburg. „Die ukrainischen Verteidigungskräfte trafen die Öl-Infrastruktur des Hafens, die Einnahmen für Russlands Kriegskasse erzeugt“, schrieb Selenskyj.

Angriff kurz nach schwerem Schlag gegen Kiew

St. Petersburg ist die Heimatstadt von Kremlchef Wladimir Putin. Bereits Anfang Juni kam es zu ukrainischen Angriffen auf Ziele in St. Petersburg. Der jüngste Angriff erfolgte nur wenige Tage nach einer besonders schweren russischen Attacke auf Kiew. Dabei wurden nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens 30 Menschen in der Hauptstadt getötet.

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